Winnenden Post-Eröffnung wird verschoben

Mit einem Schild am Eingang weist die neue Betreiberin Ute Richter auf die Verschiebung der Filialeröffnung hin. Foto: ZVW/Tobias Klecker

Trari Trara die Post ist da!? Denkste ...!

Zu früh gefreut. Eigentlich sollte die Post-Partnerfiliale in der Marktstraße 54 nach dem Umbau am Montag wieder öffnen. Eigentlich. Denn daraus wird nichts. Es dauert mindestens noch bis Mitte der Woche, vielleicht sogar länger. Grund für die Verspätung sind Probleme mit der Technik. Das Internet funktioniert nicht. Außerdem fehlen noch wichtige Einrichtungsgegenstände. „Das können wir unseren Kunden nicht zumuten“, sagt die neue Inhaberin Ute Richter aus Kernen, während sie neue Zettel an die Tür klebt. „Mein Tabak- und Zeitschriftengeschäft könnte ich sofort öffnen. Für die Postfiliale ist leider noch nicht alles da.“

Als wären das nicht schon genug schlechte Nachrichten zur Post, schreibt uns ein Leser, dass der Briefmarkenautomat vor der Filiale fehle. Kommt er wieder? Anruf bei der Deutschen Post. Es gibt kein Wiedersehen. Wirtschaftliche Gründe seien die Ursache für den Abbau des Automaten. Eine Überprüfung habe ergeben, dass die Inanspruchnahme in letzter Zeit stark zurückgegangen sei. Die meisten Kunden würden Briefmarken in den Filialen oder dem Internet auf Vorrat kaufen. Außerdem seien die Automaten in die Jahre gekommen und müssten daher regelmäßig repariert werden. Heißt im Klartext: Die Winnender haben den Automaten zu wenig gefüttert. Erst musste er lange hungern, dann ist er an Altersschwäche gestorben. Wie vielleicht bald auch sein – allerdings oft genutzter – Leidensgenosse: Der Aufzug am Winnender Bahnhof ...

Dieser Beitrag ist Teil der Kolumne "Unter uns" der Winnender Zeitung.

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