Winterbach Bilder: Adel Tawil beim Winterbacher Zeltspektakel

Winterbach. Eine Stimme, die den Schmerz und das Schöne in drei Oktaven unterbringt. Eine Band, die die Leute unten im Zirkusrund zum Tanzen bringt. Dazu noch Themen, die nicht bei jedem Spektakel verhandelt werden wie eine Welt, die noch viel mehr zusammenrücken sollte – zur einen Welt. Auch Adel Tawil überzeugte beim Zeltspektakel.

Seine Performance, seine Musik war schon beim vormaligen Winterbacher Auftritt von Ich+Ich der metropolentauglichste. Dazu erzählt eine LED-Wand im Hintergrund ihre eigenen Geschichten. Tawil hat jetzt mit der Abspaltung vom anderen Ich, Annette Humpe, nichts an Zugkraft verloren. Die Sitzplätze waren schon Tage zuvor alle. Die besten Plätze aber sind bei seinem „Lieder“-Projekt jene, die den Zuhörer zum Akteur machen. Auf den Brettern, die im Augenblick die Winterbacher Welt ausmachen, gab es jede Menge Solo-Choreografien zu sehen.

Wer am Dienstag sich im Zelt einfindet, wird um 19.30 Uhr eines Mannes samt kleinen Gefolgschaft gewahr, die gar niemand auf der Rechnung hatte. Es schwebt ein mit dem Firmenflieger James L. Dolan, schwerreicher Chef einer US-Kabelfernseh-Gesellschaft und Vorsitzender des Madison Square Garden in New York. Dolan, der offenbar mit der akustischen Klampfe auftritt und Freunde bestreiten öfters das Vorprogamm zu Beth Hart. So auch jetzt.

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