Winterbach Brunnenfest XXL

Winterbach. Das inzwischen 36. Brunnenfest wurde anlässlich der Gartenschau, wie Bürgermeister Sven Müller sagte, im erweiterten „XXL-Format“ und bei bestem Festleswetter durchgeführt. Zusätzliche Attraktionen waren diesmal das so poetische wie bunte Straßenkunstfestival und die kinderfreundliche „Family Meile“. Erschöpfung? Besucherschwund? Ach was. „Ab Montag haben wir hier regelrecht durchgefeiert.“

Und das kam so: Angefangen hat alles mit dem Angebot eines auf vier Abende angesetzten, eher gemütlichen Beisammenseins namens „After Work“ am neu gestalteten Remsufer und Gleisdorfer Platz. Das sollte jetzt nichts Großes werden, dachte auch Matthias Kolb. Aber denkste. Das ging voll daneben. „Das war so gut besucht, wie wir es nicht erwartet haben“, staunte der Hauptamtsleiter. Stattdessen wurde das jeden Abend zu einem berauschenden Fest für Jung und Alt. Danach konnte eigentlich nichts mehr kommen. Andere Gemeinden hätten schlappgemacht. Nicht so Winterbach.

Das Brunnenfest als ein „wahrer Magnet im Remstal“

„Wir haben es fünf Tage richtig krachen lassen“, meinte ein putzmunterer Sven Müller bei der Eröffnung des Brunnenfestes. „Das zeugt von gutem Durchhaltevermögen.“ Und mit diesem Elan wurde denn auch das Brunnenfest angegangen, das Müller selbstbewusst als „wahren Magneten im Remstal“ bezeichnete. Und geboten wurde wieder einiges und noch mehr.

So etwa durch die internationalen Künstler des Straßenmusikfestivals, die rund um den Brunnen und im Kirchhof ihr buntes Publikum, darunter viele Zugezogene aus aller Welt, in Bann zogen. Etwa die zauberhaften Pantomimen und Slapsticks von „Monsieur“, begleitet von der Pianistin Nora Born. „Saltimbanque“ zog mit Tricks und Feuerspucken in Bann. Ein wahrer Augenschmaus waren die wandelnden, farbenprächtigen Kostüme wie Mohnblume oder Fliegenpilz des „Fenix Theatre“. Musik gab es an allen Ecken und Enden. Ebenso gab es kulinarisch nichts zu wünschen.

Und ganz besonders schön war es natürlich für Mütter und Väter, dass sich mit der „Family Meile“, an der sich auch Winterbacher Kindergärten kreativ beteiligten hatten, ein reiches Vergnügungsterrain für ihre Kinder angeboten wurde.

Abends heizte dann noch das „Hofbräu Regiment“ die Stimmung an. Ein Feuerwerk sollte es auch geben. Und wer dachte, das wär’s, hatte den Sonntag nicht bedacht, mit seinem traditionellen Entenrennen und einem Kinderchorfestival.

Alles vorbei? Nein. Am Montag gibt es das altbewährte „Restlesfest“ mit Mittagessen und Seniorentreff, sowie einem musikalischen Abschluss der Highlightwoche mit der Band „Jimmy and the Gang“. Winterbach hat durchgefeiert!

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