Winterbach Sportler helfen mit der Teilnahme des 20. Remstallaufs

Beim 20. Remstallauf gab es einen Generationenwechsel: Die Organisation lag nun in den Händen von Abteilungsleiter Michael Rieger und seinem Bruder Sven Rieger. Keine Änderung gab es beim Sieger: Vorjahressieger Michael Huy gewann auch dieses Mal. Bei den Frauen wurde Annegret Baur (LT Urbach) Zweite.

„Wir sind überwältigt von der großen Zahl von Anmeldungen“, erzählte vor den Läufen Inge Rieger vom Organisationsteam. Ihre Erklärung: „Die Saison ist noch jung, die Läufer wollen auf die Bahn.“ Dazu passend die äußeren Bedingungen: „Kaiserwetter haben wir heute“, wie Stadionsprecher Bernd Koppitz bemerkte. Es war ein buntes Feld, von ganz jungen bis zum ältesten Teilnehmer, Walter Bittmann, Jahrgang 1930. Passend zum Feld der 334 Teilnehmer am 10-Kilometer-Lauf die bunten Farben der Fraktionen: Winterbachs Bürgermeister Albrecht Ulrich, Reinhold Sczuka (Bürgermeister von Althütte und CDU Kreistagsvorsitzender), Gernot Gruber (Landtagsabgeordneter der SPD), Peter Höschele (Kreisrat Bündnis 90/Die Grünen) sowie Jochen Haußmann (Landtagsabgeordneter der FDP) gingen auf die Strecke. Aber nicht die Bürgervertreter gaben den Ton an, sondern Michael Huy. Vom Start an lief Huy vorne weg und gab diese Position weder am Wendepunkt zur zweiten Runde noch beim Zieleinlauf ab. Huy gewann mit einer Zeit von 35:47 Minuten deutlich den Zehnkilometerlauf.

„Schwere Beine“? Huy hatte vor allem schnelle Beine

Trotz klarem Sieg, für Michael Huy war der Rennverlauf nicht so eindeutig, wie er von außen betrachtet wirkte: „Die erste Runde war insgesamt schnell, es war insgesamt sehr schwer für mich, ich hatte irgendwie heute schwere Beine.“ Aber auch schnelle, denn sein Sieg war deutlich. Zweiter wurde Tobias Feltens (36:19, Nonplusultra Esslingen). Niko Beer von den TSF Welzheim belegte mit einer Zeit von 36:31 Minuten den dritten Platz, sein Mannschaftskollege Steffen Mirre wurde Achter (37:18). Felix Baiker vom Kickbox Center DMG erreichte den 12. Platz (38:02). Und er hatte damit nicht genug und ging im nachfolgenden Jedermannlauf über fünf Kilometer gleich nochmals an den Start.

Besonderen Applaus bekamen Klaus-Dieter Völzke vom gastgebenden VfL Winterbach sowie Walter Bittmann. Völzke, da er bei bisher allen 20 Läufen dabei war und Bittmann als ältester Teilnehmer. Bei den Frauen gewann Margarete Allmandinger (41:21, LT Auenwald). Sie war in Winterbach zum ersten Mal am Start, siegte und freute sich: „Es ist gut gelaufen, obwohl die Strecke sehr wellig ist.“ Zweite wurde Annegret Baur (41:59, LT Urbach). Sie freute sich über ihre Platzierung, fühlte sich aber noch etwas gehandicapt, weil sie noch an den „Nachwehen einer Verletzung“ leidet. Sylvia Ellwanger vom gastgebenden VfL kam nach 43:22 Minuten ins Ziel und erreichte bei den Frauen den 5. Platz. Aber auch sie hatte an diesem Tage noch mehr vor und startete gleich danach nochmals beim Fünf-Kilometer-Lauf.

Bei diesem 5-Kilometer-Lauf waren es 175 Teilnehmer. Es gewann Tom Mayer von der LG Limes-Rems, mit einer Zeit von 17:28 Minuten. Zweiter wurde Marc Hehner (18:41), Dritter Felix Baiker (DMG Kickbox Center DMG, 19:00). Stefan Unterberger vom VfL Winterbach kam nach 19:20 Minuten ins Ziel und erreichte den 5. Platz, gefolgt von Joachim Würschum (20:06) vom VfL Winterbach.Siegerin bei den Frauen wurde Sylvia Ellwanger (22:27). Sie hatte sich wohl beim 10-km-Lauf warmgelaufen und lief als Erste durchs Ziel, hauchdünn gefolgt von Jana Remmele (ebenfalls VfL Winterbach, 22:27). Dritte wurde Vanessa Baumgarten (VfL Waiblingen, 23:01).

Beim Remstal-Cup über 2,5 km gewann Lukas Weber von der LG Limes-Rems. Er brauchte 9:38 Minuten. Kai Würschum vom VFL Waiblingen wurde mit der Zeit von 9:58 Minuten Dritter. Über 600 Teilnehmer, das freute nicht nur Sven Rieger und sein Organisationsteam: Denn ein Teil der Startgelder wird bereits zum 10. Male für soziale Zwecke gespendet. Bereits zum zweiten Mal profitiert die Tour Ginkgo der Christiane-Eichenhofer-Stiftung. Mit dem Spendenertrag soll im Kinderkrankenhaus Olgäle in Stuttgart ein Betreuungsangebot für kranke und teilweise unheilbar erkrankte Kinder und Jugendliche geschaffen werden.

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