Winterbach Warnbaken für den umstrittenen Radweg-Kreisverkehr

Angeblich sind bereits Radler wegen des Kreisverkehrs auf Höhe der Kleingärtneranlage gestürzt. Dagegen sollen nun Warnbaken helfen. Foto: Habermann/ZVW

Winterbach.
Der Winterbacher Radweg-Kreisel, der bei einigen Radlern im vergangenen Jahr für Aufregung gesorgt hat, ist inzwischen mit sechs Warnbaken samt orangefarbenen Blinklichtern gesichert. Das Bauwerk in dem im Zuge der Rems-Renaturierung neu gemachten Weg soll demnächst mit reflektierenden Farbe versehen werden, um es besser sichtbar zu machen. Einstweilen dienen die Baken laut Auskunft des Regierungspräsidiums dazu, dass der Kreisel „auch bei Dunkelheit erkannt werden kann“.

Genau daran hatte sich die Kritik von Radfahrern entzündet, die bemängelten, dass der Kreisel, vor allem bei schlechten Sichtverhältnissen zu einem gefährlichen Hindernis werden kann. In den Augen vieler Kritiker ist er außerdem komplett sinnlos. Dass der Kreisverkehr möglicherweise sogar komplett zurückgebaut werden soll, hat das Regierungspräsidium auf Anfrage unserer Zeitung nicht bestätigt.

Die Lösung mit den Markierungen sei mit Polizei und Straßenverkehrsbehörde abgestimmt und erfülle in deren Augen die gesetzlichen Bestimmungen zur Verkehrssicherheit. Das Land, vertreten durch das Regierungspräsidium, ist Bauherr der Renaturierung und damit auch des Radwegs.

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