Winterfest des Berglesbond Beim Feiern besser als das Allgäu

In der Skiliftgondel lässt es sich zünftig feiern. Foto: Habermann/ZVW

Berglen. Einmal mehr hat sich am ersten Wochenende des neuen Jahres der Berglesbond bei seinem Winterfest im Gewerbegebiet Erlenhof als perfekter Gastgeber erwiesen. Nicht nur die Versorgung der Besucher klappte hervorragend, auch das Stimmungsbarometer zeigte Höchstwerte an.

Eigentlich war es ja ein Wetter, bei dem man nicht einmal den sprichwörtlichen Hund vor die Tür jagen würde. Aber die Berglener sind hart im Nehmen, und die Festbesucher sahen es durchweg sportlich. „Wenn all das, was heute als Niederschlag runtergekommen ist, Schnee anstatt Regen gewesen wäre, dann hätten wir die perfekte Winterstimmung“, meinte Berglesbond-Vorsitzender Jochen Friz. „Aber so oder so, was das Feiern angeht, übertreffen wir in den Berglen allemal das Allgäu und selbst die Alpen.“

Sie seien nun mal nicht wegen des Wetters hier, waren sich Markus und Moni aus Welzheim sowie Rolf und Verena aus Vorderweißbuch einig, sondern wegen der einmaligen Stimmung und der tollen Musik. Für die wiederum war DJ Zucker aus Pleidelsheim verantwortlich, zum siebten Mal in Folge.

Aufgabe des DJ: Alle sollen sich im Musikmix wiederfinden

Mittlerweile kennt er das Berglener Publikum gut und weiß, womit er dessen Geschmack treffe. Auf die richtige Mischung komme es an, und dass jeder, von der Jugend und den über Dreißigjährigen bis zu den Senioren, sich wiederfindet.

Längst hat es sich weit über die Berglen hinaus herumgesprochen, dass sich der Berglesbond darauf versteht, zünftige Feste auszurichten. Bei den Autokennzeichen der Besucher waren sämtliche Nachbarkreise vertreten.

Nicht weit war die Anfahrt für Nicole, Kata, Steffi, Jenny, Oli, Jürgen, Marianne und Monika aus Nellmersbach. Sie gehören zu den Stammgästen. Es handle sich um einen Pflichttermin, den man auf keinen Fall verpassen dürfe. Die Stimmung sei einmalig, eine Mischung aus Après Ski und Hüttengaudi, die man sonst nirgends so finde.

Wenn der Berglesbond ruft

Petra, Anke und Robert sind ehemalige Berglener, die es inzwischen nach Urbach und Beinstein verschlagen hat. Zweimal im Jahr zieht es sie aber wieder in die alte Heimat, zum Winterfest und zum Richtfest-Zeltspektakel, wenn der Berglesbond ruft. Dies sei die perfekte Gelegenheit, um alte Bekannte zu treffen und nette Leute kennenzulernen, sind sie sich einig.

„Sind die Feuerwürste auch wirklich nicht zu scharf?“, lautete wohl die Frage, die den Männern am Grill am häufigsten gestellt wurde. Das sei letztendlich Geschmacksache, so stets die Antwort. Was dem einen schon zu scharf ist, sei für den anderen zu mild. Die Kunst bestehe darin, einen Mittelweg zu finden, der allen Geschmäckern gerecht werde. „Aber bei fünf Metzgermeistern unter den Vereinsmitgliedern ist wenigstens gesichert, dass bei der Zubereitung am Grill der größtmögliche Sachverstand versammelt ist“, so Jochen Friz, dem da nicht zu widersprechen ist.

An die 60 Mitglieder als Helfer im Einsatz

An die 60 Berglesbond-Mitglieder waren an diesem Abend Helfer. Friz berichtete auch, dass gegenüber dem Vorjahr die Zahl der Verkaufsstände erhöht wurde, damit die Festbesucher schneller versorgt werden können. Man sei am Morgen durch den Wintereinbruch überrascht worden. Dadurch sei der Aufbau nicht nur erschwert worden, auf die Schnelle mussten auch noch Zelte organisiert werden, damit es für die Besucher auch bei Regen nicht zu ungemütlich wird.

Ihren Teil zur Gemütlichkeit trugen Petra und Lena hinter der Bartheke bei. Sie servierten nicht nur Cocktails und Hochprozentiges, sondern verbreiteten auch unwiderstehlich gute Laune.

Wenn nichts dazwischenkommt, wird es beim nächsten Winterfest als Attraktion einen Skilift geben, kündigte Jochen Friz an, „und, wer weiß, wenn alles klappt, wird er womöglich sogar funktionieren“.

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