Wohnhausbrand in Remshalden Polizei geht von Brandstiftung aus

Symbolbild. Foto: ZVW/Gabriel Habermann

Remshalden. Nach einem Wohnungsbrand mit drei Leichtverletzten in Remshalden an Neujahr geht die Kripo Waiblingen nun von Brandstiftung aus. 

Die Kripo Waiblingen hatte im Laufe des Mittwochs nochmals den Brandort inspiziert und entsprechende Spuren gesichert. Nach ersten Erkenntnissen muss nun davon ausgegangen werden, dass das Feuer auf der Terrasse vorsätzlich gelegt wurde. Die bisherigen Ermittlungen haben keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat erbracht.

Die leicht verletzten Personen konnten am Dienstag nach einer ambulanten Behandlung umgehend das Krankenhaus wieder verlassen. Die Reizungen der Lunge haben sich die Bewohner offenbar bei der Flucht aus dem Gebäude, in dem die beiden Flüchtlingsfamilien untergebracht sind, zugezogen. Ein Feuermelder hatte am Neujahrsmorgen kurz vor 4.30 Uhr in dem Wohnhaus ausgelöst, als durch die Hitzeentwicklung die Terrassentüre beschädigt wurde und so das Feuer und der Qualm ins Gebäude drang. Ein Bewohner wachte auf und konnte seine Mitbewohner warnen, sodass alle das Gebäude verlassen konnten. Die Ermittlungen am Brandort werden nun am Donnerstag fortgesetzt. Es werden hierzu auch Sachverständige des LKA BW hinzugezogen. Das vom Feuer betroffene Zimmer ist derzeit nicht bewohnbar.

Sollten Anwohner oder Passanten in der Tatnacht Verdächtiges oder die Brandentwicklung beobachtet haben, sollten sie sich bitte mit der Kripo Waiblingen unter Tel. 07151/9500 in Verbindung setzen.

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