Wohnungsnot im Rems-Murr-Kreis Warum wir diese Serie machen

, aktualisiert am 18.11.2019 - 13:11 Uhr

Es gibt ein Mega-Thema in der Region, das fast alle Menschen betrifft: die Wohnungsnot. Es fehlt überall an Wohnraum, vor allem an bezahlbarem Wohnraum. Und es wird trotzdem zu wenig gebaut. Die Hauptgründe für die Wohnungsnot sind enorm gestiegene Kauf- und Mietpreise, Bevölkerungswachstum, hohe Grundstückspreise und fehlendes Bauland in den Kommunen. Neubauten für Mietwohnungen bedienen oft nur noch das obere Preissegment. Der Traum vom Eigenheim bleibt für viele Familien nur ein Traum.

Einige Kommunen sind aber aufgewacht und planen neue Baugebiete. Es passiert viel, aber noch nicht genug. Viel Stoff für eine neue Serie. Wir sind auf der Suche nach Wegen aus der Wohnungsnot. 


Teil I: Sieben Familien, sieben Schicksale, ein Problem: Sie alle suchen eine Wohnung. Ob zur Miete oder zum Kauf. Der Wohnungsmarkt ist leergefegt, die Preise gehen durch die Decke. Wir stellen Wohnungssuchende vor, die stellvertretend für die Tausende stehen können, die im Rems-Murr-Kreis eine neue Bleibe brauchen.
In den nächsten Wochen werden wir in unserer Serie den Immobilienmarkt aus vielerlei Perspektiven beleuchten, Problemen auf den Grund gehen und Lösungswege aufzeigen.Übrigens: Wenn Sie als Vermieter und Verkäufer für unsere sieben Wohnungssuchende ein Angebot haben, schreiben Sie an service@zvw.de. Wir vermitteln den Kontakt.

Junge Familie aus Kernen sucht verzweifelt ein Haus

Winnenden: Jung, berufstätig – und x-fach abgeblitzt 

Rollstuhlfahrer aus Weinstadt sucht seit Jahren

Schlechte Karten auf dem Schorndorfer Wohnungsmarkt

Auch in Welzheim spielen die Preise verrückt

Werden Migranten bei der Wohnungssuche diskriminiert?

Auf der Suche nach einer altersgerechten Wohnung in Rudersberg


Teil II: Die Preise auf dem Immobilienmarkt kennen nur eine Richtung - steil nach oben. Die Neubaupreise haben sich in zehn Jahren verdoppelt, die Preise für Eigentumswohnungen steigen und steigen. Die Mieten werden kräftig erhöht.

Wir geben einen Überblick über die Preise in allen Städten und Gemeinden im Rems-Murr-Kreis.

So viel kostet eine Neubauwohnung

So viel kostet eine Bestandsimmobilie

So viel kostet ein Bauplatz

Wie sich die Mieten entwickelt haben


Teil III: „Wohn-Wahnsinn Rems-Murr“ hieß eine Serie unserer Zeitung im Frühjahr 2013. Das ist mehr als sechs Jahre her – im Rückblick schimmern diese Zeiten fast golden. Denn die Lage hat sich weiter verschärft. Was tun?

Warum die Preise explodieren und was man dagegen tun kann


Teil IV: Wer eine neue Wohnung sucht, der muss auch auf die Baugebiete schauen. Spitzenreiter und Vorbild für andere Kommunen sind hier Winnendenund Schorndorf. In den kommenden Jahren sollen dort jeweils mehr als 1000 neue Wohnungen entstehen. Viele Gemeinden sind aufgewacht und setzen auf Bevölkerungswachstum, andere halten sich eher zurück. Wir zeigen auf dieser Übersicht die großen Baugebiete mit mehr als 30 Wohnungen.


Teil V: Was ist ein Weg aus der Wohnungsnot? Bauen! Die Stadt Winnenden Die Stadt hat in jahrelanger Arbeit das Baugebiet Adelsbach I vorbereitet. Am 7. November sind alle Straßen fertig. OB Hartmut Holzwarth sagt: "Wir sehen die Wohnungsnot und wollen die möglichen Bauflächen ausnutzen".

Das größte Baugebiet 2019 im Kreis

Darum plant Leutenbach keine neuen Baugebiete


Teil VI: Der neue Blattmacher der Lokalredaktion Waiblingen erzählt von seiner Wohnungssuche. Absagen gab es für ihn kaum - schließlich schrieben die meisten Vermieter nicht einmal zurück. Auch der große Zwillingswagen für die beiden Kinder ist bei der Wohnungssuche eine Hindernis. Wie er dennoch auf dem schwierigen Mietmarkt in der Region fündig wurde und welche Erfahrungen er gemacht hat erzählt er im sechsten Teil der Wohnserie.

Mit Zwillingen auf Wohnungssuche

Um die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt zu verbessern, soll auf der Hangweide ein Wohnquartier der Zukunft entstehen. Noch liegt das Diakonie-Dorf, in dem jahrzehntelang Menschen mit Behinderung lebten und arbeiteten, weitestgehend brach. etzt sollen hier Wohnungen für bis zu 1200 Menschen entstehen

Hangweide soll Vorzeige-Wohnquartier werden


Teil VII: 300 neue Wohnung pro Jahr hatte Oberbürgermeister Matthias Klopfer zunächst einmal als Schorndorfer Beitrag zur Linderung der Wohnraum-Knappheit in Aussicht gestellt. Diese sehr optimistische Vorgabe ist mittlerweile nach unten korrigiert worden – auf 200 Wohnungen pro Jahr.

Wie die Stadt das schaffen will


Teil VIII: Günstig wohnen - bloß wie? 

Die Kreisbau-Gruppe kooperiert mit Kommunen: Preiswerte Grundstücke gegen günstigen Wohnraum


Teil IX: Christoph Gröner hat nicht nur den ruinösen Tower in Fellbach gekauft, sondern wandelt deutschlandweit ungenutzte Hochhäuser und ganze Quartiere in moderne Wohnungen und Büroräume um – ob in Berlin, Düsseldorf oder Leipzig. Mit der Wohnbaupolitik der Städte geht er ebenso hart ins Gericht wie mit der eigenen Branche.

Das Doppel-Versagen im Wohnungsbau


Teil X: Drei Zimmer auf rund 70 Quadratmeter für fünf Personen. Familie Jafari hat sich in dieser Enge eingerichtet. Die Hoffnung darauf, dass sich etwas ändert, geben sie noch nicht auf. Allzu groß ist sie aber nicht mehr. Denn die Preise für Wohnungen sind in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen.

Die Familie aus Rudersberg sucht seit vier Jahren eine Wohnung


Teil XI: Kalter Krieg zwischen Mietern und Vermietern? Ja, gibt es. Manchmal wird er sogar heiß und man geht richtig aufeinander los. Martin Zerrer von der Vermieterberatung hatte schon so einen Fall. Aber: Eigentlich haben beide Parteien dasselbe Ziel. Und so sind sich er und Roswitha Stahl vom Mieterverein oft überraschend einig. Aber dann auch wieder nicht.

Vom Krieg zwischen Mietern und Vermietern


Teil XII: Die Wohnungsnot ist eine der großen Herausforderungen in der Region. Was viele Jahre vernachlässigt wurde, wird für die Kommunen jetzt zur Herkulesaufgabe. Private Unternehmer, die hochwertige Sozialwohnungen bauen und sie der Stadt zur Verfügung stellen, kommen da wie gerufen.

Bauherren für 14 Sozialwohnungen in Waiblingen


Teil XIII: Der Mieter ist auf Nimmerwiedersehen verschwunden und hat ein Schlachtfeld hinterlassen? Aus der Wohnung stinkt es, als hätte die Deponie eine Dependance? Vier Monate sind ins Land gegangen, aber die fälligen Mietzahlungen sind nie auf dem Konto angekommen. Stattdessen bringt der Mieter schillernde Entschuldigungen? Eine Katastrophe in Zeiten der Wohnungsnot. Doch man kann, sagt Hartwig Leibfritz, stellvertretender Vorsitzender des Vermieter-Vereins, sein Risiko einschränken.

Sorgenfrei vermieten: Tipps vom Anwalt

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