Zurück zu den Wurzeln Unions Grischa Prömel auf Heimatbesuch

Der gebürtige Stuttgarter Grischa Prömel stand in dieser Saison in 31 Pflichtspielen für Union auf dem Rasen. Foto: Pressefoto Baumann

Berlin.
Wenn es für Unions Mittelfeldspieler Grischa Prömel am Donnerstagabend in der Stuttgarter Mercedes-Benz-Arena um den Aufstieg in die Bundesliga geht, werden in der Brust des 24-jährigen U-21-Nationalspielers zwei Herzen schlagen. Der Grund dafür: Der Mittelfeldspieler von Union Berlin wurde kehrt in seine Heimat zurück. Geboren in Bad Cannstatt, machte Prömel im Alter von 14 Jahren beim TSV RSK Esslingen vor den Toren der baden-württembergischen Landeshauptstadt seine ersten Schritte auf dem satten Grün.

Nach einigen Stationen im Süden der Republik – darunter die Stuttgarter Kickers, TSG Hoffenheim und der Karlsruher SC – zog es den Silbermedaillengewinner der olympischen Spiele von 2017 ablösefrei zu den „Eisernen“. In der Alten Försterei hat sich Grischa Prömel mittlerweile zum Leistungsträger entwickelt und glänzte in dieser Saison mit starken Auftritten in Liga zwei. Zum Ende der Spielzeit stehen für den laufstarken „Achter“ sieben Tore sowie zwei Vorlagen zu Buche.

Der Stuttgarter Junge erlebte in den letzten Spielzeiten einen kometenhaften Aufstieg und wurde kürzlich vom Berliner Tagesspiegel als „Unions wichtigster Spieler“ bezeichnet. Auch VfB-Interimstrainer Nico Willig ist die Klasse des jungen Mannes nicht entgangen: „Ein sehr guter Mittelfeldspieler, der super Laufwerte hat und ziemlich gut kicken kann“, erklärte der 38-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Relegations-Hinspiel.

Trotz der Verbundenheit zu seiner alten Heimat, wird Grischa Prömel mit Sicherheit alles daran setzen, mit Union den lang ersehnten Aufstieg ins Fußball-Oberhaus zu schaffen. So könnte ausgerechnet der charakterstarke „Wahl-Berliner“ mit seiner aggressiven Spielweise für einen Abstieg des VfB Stuttgart sorgen.


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