VfB Stuttgart

Jahresabschluss in Würzburg

VfB-Trainer Hannes Wolf vor Gladbach_0
VfB-Coach Hannes Wolf freut sich auf die Herausforderung im Pokal und verspricht: "Wir werden alles reinlegen." © Danny Galm

Stuttgart.
Die Ausgangslage vor dem letzten Spiel des Jahres am Sonntag (13:30 Uhr/ZVW-Liveticker) bei den Würzburger Kickers ist klar: „Gewinnen wir, dann können wir alle von einer guten, vielleicht sogar sehr guten Hinrunde sprechen“, so VfB-Cheftrainer Hannes Wolf auf der Pressekonferenz am Freitag. „Gewinnen wir nicht, dann wir das natürlich anders bewertet.“ Aus diesem Grund will der VfB Stuttgart beim defensivstarken Aufsteiger noch einmal alles reinlegen, „um sich mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu verabschieden.“

Im Video: „Gewinnen wir, dann können wir alle von einer guten, vielleicht sogar sehr guten Hinrunde sprechen“, so VfB-Cheftrainer Hannes Wolf auf der Pressekonferenz am Freitag.

Vor dem letzten Kick des Jahres plagen den VfB einige Personalsorgen: Außenstürmer Carlos Mané musste wegen einer kleinen Achillessehnenreizung mit dem Training aussetzen. Kapitän Christian Gentner und Linksverteidiger Emiliano Insúa fehlten am Freitag krank und sind für Sonntag fraglich. Ob der Tabellenzweite gegen den starken Aufsteiger auf dieses Trio zurückgreifen kann, war am Freitag noch offen.

Definitiv fehlen wird Abwehrchef Timo Baumgartl wegen seiner Rot-Sperre. VfB-Trainer Hannes Wolf bescheinigte Aufsteiger Würzburg, eine "bemerkenswerte Saison" zu spielen. Das Team sei "total konstant" und stehe "defensiv total stabil" und forderte von seiner Mannschaft Standhaftigkeit gegen einen harten Gegner: „Wir müssen da durch. Fußball ist ein Männersport und am Sonntag brauchen wir elf Männer auf dem Platz.“

Fakten zum Spiel

  • Der VfB wird in Würzburg von 1600 Fans begleitet. Das Spiel in der 10 000 Zuschauer fassenden flyeralarm Arena ist ausverkauft.
  • Die beiden Teams stehen sich erstmals in einem Pflichtspiel gegenüber.
  • Bereits neun Treffer verzeichnete der VfB während der laufenden Saison in der Anfangsviertelstunde. Erzielt man gegen die Würzburger erneut in den ersten 15 Minuten ein Tor, wäre das ein neuer Rekord in der 2. Bundesliga.
  • Am Sonntag kommt es zum Duell der drittbesten Defensive (Würzburg/15 Gegentore) gegen die zweitbeste Offensive (VfB/30 Tore).
  • Das Spiel leitet Schiedsrichter Lasse Koslowski. An den Seitenlinien unterstützen ihn seine Assistenten Henry Müller und Robert Wessel. Der vierte Offizielle ist Patrick Kessel.