VfB Stuttgart

Jubelsprung auf dem Sofa: Papa Klimowicz stolz auf Mateo-Tor

Mateo Klimowicz
Stuttgarts Mateo Klimowicz jubelt beim Spiel gegen den FSV Mainz 05 nach dem 3:1. Foto: Thomas Frey/dpa © Thomas Frey

Berlin (dpa) - Das erste Bundesliga-Tor seines Sohns Mateo hat Vater Diego Klimowicz auf der Couch vor dem Fernseher bejubelt. «Als Silas (Wamangituka) los lief und ich Mateo gesehen habe, bin ich aufgesprungen und dachte mir: Spiel ab! Ich habe das Tor heraus geschrien. Mateo hat sich diesen Treffer verdient», sagte Klimowicz senior der «Bild»-Zeitung in einem Interview (Montag). «Es macht mich alles stolz und glücklich. Dieses Tor wird Mateo sehr viel Selbstvertrauen geben - und das ist sehr gut für ihn und den VfB.»

Stuttgart hatte am Samstag 4:1 in Mainz gewonnen, VfB-Stürmer Mateo Klimowicz traf nach Pass von Silas Wamangituka in der 80. Minute zum 3:1 - kurz nach seiner Einwechslung. Es war das erste Bundesliga-Tor des 20 Jahre alten Argentiniers, der dafür nur 84 Minuten benötigte. Papa Diego hatte einst erst nach 326 Bundesliga-Minuten getroffen.

Der Vater kickte zwischen 2001 und 2010 für Wolfsburg, Dortmund und Bochum. In 173 Bundesliga-Partien erzielte Diego Klimowicz 70 Treffer. Da muss der Junior im Familien-Duell noch einiges aufholen.

Immerhin verriet der heute 46 Jahre alte Vater schon mal, was es mit dem Spitznamen «Tetu» für den Filius auf sich hat. «Der Name kommt noch aus der Zeit, als Mateo ein Baby war. Als er angefangen hat zu reden, haben wir zu ihm gesagt, er soll ,Mateo' sagen - und es kam in seiner Baby-Sprache ,Tetu' heraus», erklärte Diego Klimowicz. «Daraus wurde sein Spitzname, der sich bis heute gehalten hat.»