VfB Stuttgart

Kabak vor Wechsel zu Schalke – Nürnberg will Akolo

VfB Stuttgart - TSG 1899 Hoffenheim_16. März 2019_12
VfB-Mittelfeldspieler Steven Zuber traf gegen die TSG Hoffenheim zum 1:1. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie vom Spiel. © ZVW/Danny Galm

Kitzbühel. Der türkische Fußball-Nationalspieler Ozan Kabak steht nach Informationen der Sport Bild vom Donnerstag vor einem Transfer vom Zweitligisten VfB Stuttgart zum Bundesligisten FC Schalke 04. Der 19 Jahre alte Innenverteidiger hat sich demnach gegen einen Wechsel zum deutschen Meister FC Bayern München entschieden. Schalke 04 äußerte sich am Donnerstag zunächst nicht dazu.

VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger sagte im Trainingslager der Schwaben in Kitzbühel, er glaube, dass sich in dieser Sache am Donnerstag noch etwas tun werde. "Wir haben jetzt lange gewartet. Aber da ist jetzt ein Ende in Sicht." Dank einer Ausstiegsklausel kann Kabak den VfB nach dem Bundesliga-Abstieg für 15 Millionen Euro verlassen, erst vor einem halben Jahr war er für rund elf Millionen Euro vom türkischen Spitzenclub Galatasaray Istanbul gekommen.

Dass der damalige VfB-Sportvorstand Michael Reschke die von ihm ausgehandelte Klausel nun offenbar als Technischer Direktor von Schalke nutze, findet sein Nachfolger Hitzlsperger nicht verwerflich. "Deswegen gibt es da keinen Ärger, da gibt es ja was dafür, was uns wieder weiterhilft", erklärte der 37-Jährige. Er gehe davon aus, dass der VfB noch in diesem Sommer weiter investieren werde. So steht der Verein laut Medienberichten kurz vor der Verpflichtung des österreichischen U21-Nationalspielers Sasa Kalajdzic von Admira Wacker Mödling.

FCN buhlt um Akolo - Joachim Cast muss den VfB verlassen

Zudem buhlt der 1. FC Nürnberg offenbar um VfB-Angreifer Chadrac Akolo. Wie der kicker in seiner Donnerstagsausgabe berichtet, sollen die Schwaben bereit sein, den Kongolesen für eine Ablösesumme von etwa zwei Millionen Euro ins Frankenland ziehen zu lassen. Aktuell ist der 24-Jährige beim Afrika-Cup in Ägypten im Einsatz, kam aber noch nicht zum Einsatz.

Einen weiteren Abgang gibt es derweil im administrativen Bereich zu vermelden: Joachim Cast, der seit 2015 als Manager Sportorganisation beim VfB tätig war, muss im Zuge des personellen Umbruchs den Verein verlassen. Der 51 Jahre alte frühere Zweitliga-Profi kam 2015 unter dem damaligen Sportvorstand Robin Dutt zum VfB und war seitdem unter anderem für die technische Abwicklung von Transfers, die Vertragsgestaltung und die Planung von Trainingslagern zuständig gewesen.

Sein Nachfolger ist Markus Rüdt. Der 38-Jährige war bisher administrativer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des VfB und nennt sich künftig Direktor Sportorganisation.


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