VfB Stuttgart

Kantersieg gegen Sandhausen: Wie VfB-Trainer Matarazzo für seinen Mut belohnt wurde

Fußball  2. Bundesliga  VfB Stuttgart vs. SV Sandhausen
VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo. © Pressefoto Baumann

Das diesjährige Aufstiegskampf in der 2. Liga mag zwar ein Schneckenrennen sein, Spannung gibt es aber wohl bis zum letzten Spieltag. Der VfB Stuttgart steht nach dem 5:1-Sieg gegen den SV Sandhausen wieder auf einem direkten Aufstiegsplatz und kann in den verbleibenden Spielen gegen Nürnberg und Darmstadt alles klar machen. Gleichzeitig schossen sich die VfB-Profis nach der schmerzhaften Niederlage in Karlsruhe den Derby-Frust von der Seele.

Im Heimspiel gegen den SVS zeigten sich die Stuttgarter griffig und präzise im Spiel nach vorne. Kurzum: Die Schwaben präsentierten sich endlich wie ein Aufsteiger. Der Mut von Trainer Pellegrino Matarazzo, der seine Startelf im Vergleich zur Pleite gegen den KSC auf sechs Positionen umgebaut und auch das Spielsystem veränderte hatte, wurde belohnt. Gegen den SVS formierte sich die Stuttgarter Mannschaft  in einem 3-5-2-System und entwickelte daraus deutlich mehr Wucht und Dynamik als in den letzten Wochen. 

„Mein Kollege ist ein Wagnis eingegangen. Die Mannschaft war sehr offensiv und mutig ausgerichtet“, befand Gästecoach Uwe Koschinat. „Wenn ich von meinen Spielern verlange, mutig zu sein, kann es nicht sein, dass ich ein Angsthase bin“, sagte Matarazzo. Vor allem sein Flügelspieler Nicolas Gonzalez überzeugte - und das nicht nur wegen seines Doppelpacks (12./31.). „Am meisten gefällt mir, dass er ein Siegertyp ist“, lobte Matarazzo. „Er geht die Extrameter und ist sich für nichts zu schade.“

Mit zwei weiteren Siegen aus den beiden letzten Spielen hätte der VfB den Aufstieg sicher. „Wir wissen, auf was es am nächsten Sonntag ankommt. Jetzt müssen wir alles raushauen und alle an einem Strang ziehen“, sagte Kapitän Marc-Oliver Kempf.

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