VfB Stuttgart

Kaum Licht und viel Schatten

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Die VfB-Profis ließen sich vom FSV Mainz 05 den Schneid abkaufen. © Danny Galm
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Ron-Robert Zieler: Gewohnt aufmerksam und gut mit dem Ball am Fuß. Rettete kurz vor dem Halbzeitpfiff stark mit dem Fuß gegen Khedira (46.) und klärte kurz vor Schluss aufmerksam einen Freistoß von Philipp Max (84.) – Note: 2 © Joachim Mogck
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VfB Stuttgart gegen 1. FC Köln (13.10.2017)_6
Dennis Aogo: Von 2008 bis 2013 stand Dennis Aogo in 168 Pflichtspiele für die Hamburger auf dem Rasen. Bei seiner Rückkehr in die Hansestadt war der Routinier auf der Doppelsechs gefordert, konnte im Zentrum aber nur wenige Akzente setzen und leistet sich – wie seine Mitspieler – zu viele einfache Ballverluste - Note: 4 © Büttner / ZVW
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Testspiel VfB Stuttgart - FC Ingolstadt 0:1 - 31.08.2017_3
Holger Badstuber: Spielte, als wäre er nie weg gewesen. Der Fels in der Brandung, agierte in vielen Aktionen mit der berühmten „Bierruhe“, sicher im Spielaufbau und aufmerksam im Zweikampf. Zweikampfquote: 90 %. Noch Fragen? Ein wichtige Stütze der jungen Mannschaft – Note: 2 © Danny Galm
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Timo Baumgartl: Macht mit dem erfahrenen Holger Badstuber an seiner Seite einen sichereren Eindruck. Zieht in dieser Saison aber dem risikoreichen Vertikalpass, häufig den sicheren Querpass vor. Nicht immer die beste Lösung, dafür aber die sicherste. Hatte von allen VfB-Spielern die meisten Ballaktionen (94) - Note: 2,5 © Danny Galm
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Benjamin Pavard: Der junge Franzose durfte gegen Augsburg nach langer Zeit mal wieder auf der Doppelsechs ran. Ball- und passsicher, wenn auch nicht immer mit der nötigen Präzison. Einer der wenigen Aktivposten im Stuttgarter Spiel. Dennoch: In der Innenverteidigung besser aufgehoben – Note: 2,5 © Danny Galm
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VfB Stuttgart gegen 1. FC Köln (13.10.2017)_8
Santiago Ascacibar: Kämpfte und grätschte wie eh und je, kam aber beim Gegentreffer durch Thomas Müller den entscheidenden Schritt zu spät. Ansonsten solide - Note: 3 © Büttner / ZVW
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Christian Gentner: Der Kapitän war, ist und bleibt ein zentraler Bestandteil der jungen Stuttgarter Mannschaft. Lauf- und zweikampfstark ist der 32-Jährige der Kopf der Truppe. Nicht immer auffällig, aber stets solide und gut positioniert. Musste nach einem Zusammenprall mit Wolfsburgs Schlussmann Casteels lange behandelt werden und verletzt vom Feld getragen werden – Note: 2,5 © Danny Galm
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Emiliano Insua: Sollte zunächst bei gegnerischem Ballbesitz aus dem offensiven Halbraum zurück auf die Sechs rücken, um dort gemeinsam mit Ascacibar und Mangala das Zentrum dicht zu machen. Nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Aogo musste er aber auf dessen Position hinten links ran. Spielte dort solide und war vornehmlich mit Defensiv-Aufgaben beschäftigt, schlug aber trotzdem einige gefährliche Flanken vors Leipziger Tor - Note: 3 © Danny Galm
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Anastasios Donis: Der pfeilschnelle Grieche gefällt mit seinen geschmeidigen Bewegungen, konnte aber nicht die nötige Wucht – wie beispielsweise gegen den VfL Wolfsburg - entwickeln, um den Augsburger Abwehrriegel zu knacken. In Durchgang zwei immerhin mit zwei kleineren Chancen – Note: 3 © Joachim Mogck
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Berkay Özcan: Filetierte die HSV-Defensive bereits nach drei Minuten mit einem starken Vertikalpass in den Lauf von Ginczek. Musste nach Burnics Platzverweis vom linken Flügel neben Aogo in die Zentrale rücken, wo er neben seinem Kapitän mit wenig Erfolg versuchte die Burnic-Lücke zu schließen - Note: 4 © Danny Galm
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Mario Gomez: Brachte seine Farben durch ein klassisches „Gomez-Tor“ in Führung. War defensiv wie offensiv an vielen Aktionen beteiligt, verpasste aber das vorentscheidende zweite Tor (65.) - Note: 2 © Sarah Utz
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Marcin Kaminski: Sein Motto war am Samstag Programm: Safety First. Leistet nur das, was er auch am besten kann. Nämlich grundsolide Abwehrarbeit – mehr aber auch nicht. Ein Spielgestalter wird aus dem Polen nicht mehr, zudem ist er immer wieder für einen Aussetzer zu haben - Note: 3,5 © Danny Galm
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Daniel Ginczek: Hätte den VfB bereits kurz nach dem Anpfiff in Führung schießen können/müssen (3.), scheiterte aber im eins-gegen-eins an Hamburgs Keeper Mathenia. Behielt im zweiten Durchgang die Nerven und verwandelte einen Handelfmeter sicher zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Hatte als alleinige Spitze aber einen extrem schweren Stand - Note: 4 © Danny Galm
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Dzenis Burnic (ab der 10. Minute für Aogo): Ordnete sich nach seiner Einwechslung neben Ascacibar und Mangala auf der Sechs ein. Brauchte nach seinem Kaltstart ein paar Minuten, um mit dem hohen Pressing der Leipziger zurecht zu kommen, spielte dann aber solide und bereitete mit einem cleveren Flugball eine gute Asano-Chance vor - Note: 3 © Joachim Mogck

Mainz.
Auch im zehnten Auswärtsspiel der laufenden Saison gelang dem VfB Stuttgart nicht der lange herbeigesehnte erste Dreier.

In Mainz verlor der Aufsteiger mit 2:3 (1:1) und lieferte dabei vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit eine schwache Vorstellung ab. Die Schwaben ließen sich von den Rheinhessen den Schneid abkaufen und die Leistungen der VfB-Profis offenbarten viel Schatten - und kaum Licht.

Wie sich die VfB-Profis in Mainz geschlagen haben, erfahren Sie in unserer Bildergalerie.


Die Benotung:

1 = überragend | 2 = stark | 3 = solide | 4 = dürftig | 5 = schwach | 6 = außer Form