VfB Stuttgart

Kein Nachwuchsspieler schafft den Sprung

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Der VfB und die Porsche AG erweitern ihre Zusammenarbeit und starten in diesem Zuge eine gemeinsame Partnerschaft im Rahmen der Jugendförderung „Turbo für Talente“. © Danny Galm

Stuttgart.
Nur zu gerne würden die VfB-Fans mal wieder einen Nachwuchsspieler aus dem eigenen Stall im Profikader sehen. Doch das wird in diesem Sommer nicht passieren. Wie schon im Winter schafft kein Talent aus dem Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) der Schwaben den Sprung zu den Profis.

Trainingsstart am nächsten Montag

Schon im Wintertrainingslager hatte Sportvorstand Schindelmeiser auf die Frage, ob es Spieler aus dem Nachwuchsbereich in naher Zukunft zu den Profis schaffen können, mit dem Kopf geschüttelt. So auch vor dem offiziellen Trainingsstart am kommenden Montag (03. Juli).

„Es ist völlig normal, dass nicht jedes Jahr drei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs aufrücken“, erklärt der Sportvorstand dazu gegenüber den Stuttgarter Nachrichten. Im letzten Jahr hatte es immerhin Berkay Özcan in den Profikader geschafft und sich dort auch direkt durchgesetzt.

In diesem Sommer hat sich kein Talent für den Profikader empfehlen können. Bedingt wohl auch durch das maue Abschneiden der Stuttgarter A-Jugend in der Bundesliga Süd/Südwest und der Reserve in der vierten Liga.

"Wir schauen ganz genau hin"

Dennoch stehen den Talenten jederzeit alle Türen offen:  „Jeder kann sich qualifizieren. Wir schauen ganz genau hin, wer es schaffen kann und wer hart daran arbeitet, seine Chance zu nutzen“, so Schindelmeiser.

Vier Talente aus der Stuttgarter U 19 haben immerhin den Sprung in die zweite Mannschaft von Andreas Hinkel geschafft: Danny Collinge, Alexander Groiß, Benedict dos Santos und Marco Stefandl werden in der Saison 2017/18 für die zweite Stuttgarter Mannschaft in der Regionalliga Südwest auflaufen.

Vier Talente spielen keine Rolle mehr

Weitere vier Talente müssen den Verein hingegen verlassen: Dylan Akpess Esmel, Toni Suddoth, Georgios Spanoudakis und Yves Vital Mfumuh. Ihnen hat der VfB uch längst mitgeteilt, dass sie in den Planungen keine Rolle mehr spielen. Alle vier Kicker sind auf der Suche nach einem neuen Verein.

Alle vier haben nach Informationen der Stuttgarter Zeitung sogenannte Förderverträge, die ihnen eine gewisse Vertragszeit beim VfB II garantieren. Sollten die Spieler also bis zum Ende der Transferzeit am 31. August keine neuen Vereine finden, so müssen sie auch in den Trainingsbetrieb bei den Kleinen Roten integriert werden