VfB Stuttgart

Kempf, Anton und Mavropanos: Personalsituation beim VfB entspannt sich

Stuttgarts Waldemar Anton (l) in Aktion
Stuttgarts Waldemar Anton (l) in Aktion gegen Leverkusens Patrik Schick (r). Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild © Tom Weller

Der VfB Stuttgart musste beim 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Köln den nächsten Ausfall eines Innenverteidigers verkraften: Marc Oliver Kempf musste nach einem üblen Zusammenprall im Stuttgarter Strafraum ausgewechselt werden, sein Ohr blutete stark.

Doch die Lage scheint sich zu entspannen: Die Schwaben können im nächsten Spiel beim FC Schalke 04 am Freitag möglicherweise wieder auf Innenverteidiger Waldemar Anton setzen. Auch Marc Oliver Kempf scheint einsatzbereit.

Sportdirektor Sven Mislintat: "Waldi ist schon knallhart"

"Man hat so die leise Hoffnung, dass es für Schalke reichen könnte", sagte Sportdirektor Sven Mislintat am Samstag. Ursprünglich sollte Anton wegen einer Bänderverletzung im Sprunggelenk mindestens vier Wochen ausfallen. "Aber der Waldi ist schon knallhart, was das angeht und arbeitet wahnsinnig dafür, dass er so schnell wie möglich zurückkommt."

Marc Oliver Kempf, der sich beim 1:1 am Freitagabend gegen den 1. FC Köln die Ohrmuschel gerissen hatte, wird gegen Schalke wieder spielen können. "Er hat ein bisschen ein Segelohr heute", sagte Mislintat. "Ich glaube aber, dass er bis Freitag wieder gut aussieht. Der Junge ist einiges gewohnt."

Auch der ursprünglich langzeitverletzte Konstantinos Mavropanos könnte schneller zurückkehren als erwartet. "Bei Dinos ist es so, dass es Gott sei Dank nicht auf eine viermonatige Ausfallzeit hinausläuft", sagte Mislintat.

Der griechische Abwehrspieler werde nach seiner Meniskusoperation stattdessen vier bis sechs Wochen ausfallen. "Wenn es super, super läuft, dann hast du ihn vielleicht schon im Bayern-Spiel wieder im Kader." Der VfB empfängt die Bayern am 28. November.