VfB Stuttgart

Kobel und Anton unterschreiben langfristig: Sven Mislintat und der doppelte Durchbruch

Sven Mislintat
Sven Mislintat, Sportdirektor des VfB Stuttgart. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild © dpa

Nach wochenlangen Verhandlungen hat Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart seine beiden Wunsch-Transfers quasi auf einen Schlag realisiert. Sowohl Defensivallrounder Waldemar Anton als auch Torhüter Gregor Kobel unterschrieben Verträge bis 30. Juni 2024, wie die Schwaben am Dienstag (28.07.) innerhalb von nur einer Stunde mitteilten. Für beide wird eine Ablösesumme von jeweils rund vier Millionen Euro fällig.

«Waldemar verfügt neben seiner fußballerischen Qualität und seinen Führungsqualitäten für sein Alter bereits über sehr viel Erfahrung, die er in den vergangenen Jahren in Hannover in der Bundesliga und in der 2. Liga sammeln konnte. Er bringt damit alle Voraussetzungen mit, um ein wichtiger Faktor in unserer Defensive zu werden», sagte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat über den früheren U-21-Nationalspieler Anton, der von Hannover 96 kommt.

Phillips-Rückkehr wohl vom Tisch

Durch die Verpflichtung des 24-Jährigen dürfte eine mögliche Rückkehr von Nathaniel Phillips vom Tisch sein. Für den Engländer, den der VfB vergangene Saison vom FC Liverpool ausgeliehen hatte, wäre kaum noch Platz im Kader für die kommende Spielzeit. Zudem haben die Schwaben bereits Konstantinos Mavropanos vom FC Arsenal ausgeliehen.

Auf Leihbasis spielte bislang auch Torhüter Kobel für die Stuttgarter. Als Nummer eins hatte er in der vergangenen Saison großen Anteil am Wiederaufstieg in die Bundesliga. Der 22 Jahre alte Schweizer selbst präferierte daraufhin einen festen Wechsel zum VfB, dessen Verhandlungen mit Kobels Stammverein TSG 1899 Hoffenheim gestalteten sich aber lange Zeit schwierig.

«Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Transfer abschließen konnten und nun mit unserer bewährten Konstellation auf der Torhüterposition mit Gregor Kobel, Fabian Bredlow, Jens Grahl und Sebastian Hornung in die Saisonvorbereitung starten», sagte Mislintat, dessen Einkaufszettel damit vorerst abgearbeitet sein dürfte.