Meinung

Kommentar zu Diskussion um Jugendhaus Plüderhausen: Dieser Auftritt von SPD-Gemeinderat Kelemen war peinlich

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Jugendhaus
Das Plüderhäuser Jugendhaus befindet sich am Hohbergschulzentrum. © Nadine Zühr
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Klaus-Harald Kelemen, SPD © Sydow

Dass Jugendarbeit wichtig ist, zumal in Zeiten von Corona, darüber ist man sich im Gemeinderat einig. Und Plüderhausen kann sich auch nicht beklagen: Das engagierte Team um Bernd Fetzer leistet eine hervorragende Arbeit. Bis zum Lockdown im März hatte das Jugendhaus stetig steigende Besucherzahlen zu verzeichnen. Das Angebot ist für eine Einrichtung, die gerade mal von drei Personen besetzt ist, die sich zwei volle Stellen teilen (und davon zur Hälfte auch noch für die Schulsozialarbeit tätig sind), beachtlich. Und auch nur durch einen Einsatz zu meistern, der weit über das Normalmaß hinausgeht.

Umso peinlicher ist es, wenn SPD-Rat Klaus Harald Kelemen diesen engagierten Verwaltungsmitarbeitern jetzt, und das ohne triftigen Grund sowie mit teils falschen Behauptungen, mehr oder weniger Faulheit vorwirft. Es gibt sicher gute Gründe für eine Ausweitung des Angebots auch in den Sommerferien. Nur leider hat der SPD-Fraktionsvorsitzende sich in der Debatte so sehr im Ton vergriffen, dass diese beim Rest des Gremiums nicht mehr ankamen.