VfB Stuttgart

Kommt Sturmtalent Nicólas González als Ginczek-Nachfolger?

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Symbolbild. © pixabay (CC0 Public Domain)

Stuttgart. Ist VfB-Sportvorstand Michael Reschke bei der Suche nach einem Nachfolger für den nach Wolfsburg abgewanderten Daniel Ginczek in Argentinien fündig geworden? Laut argentinischen Medienberichten sollen die Stuttgarter ein Auge auf den 20-jährigen Nicólas González geworfen haben.

Gonzalez gilt in seiner Heimat als großes Sturmtalent und spielt seit der Jugend für den Erstligisten Asociación Atlética Argentinos Juniors, der Heimatclub von Nationalheld Diega Armando Maradona.  

Ein flexibler Linksfuß

Im Juli 2016 gab er in der Copa Argentina sein Debüt für die erste Mannschaft der Argentinos und stand seitdem in 47 Pflichtspielen auf dem Rasen (elf Tore). Der Linksfuß gilt als flexibler Offensivspieler und kann sowohl im Sturmzentrum als auch auf dem rechten Flügel spielen.

Wie der argentinischen Fernsehsender TyC Sports vermeldet, wird der Angreifer in der kommenden Woche nach Deutschland fliegen, um den Medizincheck beim VfB zu absolvieren.

Die Ablösesumme soll bei 8,5 Millionen Euro liegen. Zudem erhält der argentinische Erstligist zehn Prozent der Summe bei einem Weiterverkauf.

Reschke pflegt gute Kontakte nach Südamerika

González würde ins Profil der Schwaben passen. Nach Südamerika pfelgt Manager Michael Reschke gute Kontakte und mit Emiliano Insua (29) und Santiago Ascacibar (21) hätte der 20-Jährige in Stuttgart zwei Landsmänner an seiner Seite.

Auch der gut informierte argentinische Sportjournalist César Luis Merlo hat am Donnerstagabend über den Deal berichtet.

Merlo hatte im letzten Sommer als einer der ersten über den Ascaibar-Deal berichtet. Laut Merlo haben die Stuttgarter ihr Angebot für González abgegeben und der Transfer könne schon "in den nächsten Tagen über die Bühne gehen."