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Corona-Zwangspause hat für LaBrassBanda auch gute Seiten

LaBrassBanda
Neues Album und Biergartentour: Stefan Dettl und seine Band LaBrassBanda sind wieder am Start. Foto: picture alliance / Tobias Hase/dpa © Tobias Hase

München (dpa) - Für Stefan Dettl und seine Kollegen von der Band LaBrassBanda sind die coronabedingten Konzertabsagen zwar schade, aber nicht existenzbedrohend.

«Wir haben uns in den letzten zwölf Jahren so hergerichtet, dass wir das auch mal schaffen, ein Jahr lang nichts zu verdienen», sagte Sänger Dettl im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in München zur Veröffentlichung des neuen Albums «Danzn» am Freitag (24. Juli).

«Bei Bands, die erst am Anfang stehen, ist das sicherlich eine ganz andere Geschichte», betonte der bayerische Musiker. «Denen sollte man unbedingt unter die Arme greifen.»

Obwohl er und seine sechs Bandkollegen «wahnsinnig gerne Konzerte spielen würden, gibt es halt gerade wichtigere Sachen, und das hat Vorrang». Die erzwungene Pause habe für die Band auch positive Seiten, sagte Dettl: «Wir können Dinge daheim in Ruhe erledigen, die seit zwölf Jahren liegengeblieben sind, und verbringen viel Zeit mit Freunden und Familien.»

Dennoch freue er sich sehr auf die kurze Biergartentour vom 24. bis 30. Juli, auf der die Band das neue Album in kleinen Kreisen vorstellen will. Dettl: «Endlich wieder rauskommen und live Musik machen ist natürlich super. Auch unsere Frauen und Freundinnen sind bestimmt froh, uns wenigstens ein paar Tage los zu sein.»

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