Filmfestival

«Dear Evan Hansen» eröffnet Filmfestival in Toronto

"Dear Evan Hansen"
Evan Hansen (Ben Platt) und Heidi Hansen (Julianne Moore) in einer Szene des Films "Dear Evan Hansen". Foto: Erika Doss/Universal Pictures/dpa © Erika Doss

Toronto (dpa) - Das 46. Toronto International Film Festival (TIFF) ist mit der Weltpremiere von Stephen Chboskys «Dear Evan Hansen» eröffnet worden.

Die Filmadaption des erfolgreichen Broadway-Musicals erzählt die Geschichte eines Schülers mit einer Angststörung, der auf eine Reise der Selbstentdeckung geht, die ihn zu Zugehörigkeit und Akzeptanz führt. In den Hauptrollen sind Ben Platt, Amy Adams und Julianne Moore zu sehen, die für die Premiere nach Kanada gereist waren.

«Einen Eröffnungsfilm zu finden, ist Herausforderung und Ehre zugleich. Die letzten eineinhalb Jahre waren für uns alle eine Herausforderung. Wir wollten mit einem Film starten, der die Herausforderungen des Lebens anerkennt, aber auch die Kraft der Verbindung zu anderen feiert», sagte TIFF-Co-Chef Cameron Bailey bei der Eröffnung des Festivals in der Roy Thompson Hall.

Bis zum 18. September werden in Toronto in Kinos, Autokinos sowie online 132 Filme aus aller Welt präsentiert, darunter Weltpremieren wie «Belfast» von Regisseur Kenneth Branagh über seine Kindheit in Nordirland, «The Eyes of Tammy Faye» mit Jessica Chastain und Andrew Garfield über die Ehe der umstrittene TV-Evangelistin gleichen Namens sowie Antoine Fuquas Thriller «The Guilty» mit Jake Gyllenhaal und Ethan Hawke.

Die deutsche Filmbranche ist mit 17 Beiträgen vertreten, darunter die Weltpremiere der Koproduktion «The Devil's Drivers» der Regisseure Mohammed Abugeth und Daniel Carsenty. Der Dokumentarfilm folgt palästinensischen Schmugglern, die Arbeitern beim Grenzübertritt helfen.

Während sich im Vorjahr Stars und Filmemacher wegen der Corona-Pandemie per Videobotschaft zuschalteten, werden in diesem Jahr die c: Unter anderen haben sich Benedict Cumberbatch, Keira Knightley, Sigourney Weaver und Steven Soderbergh angekündigt. Am 18. September wird dann der TIFF-Siegerfilm verkündet - wie in den Vorjahren wird er traditionell vom Publikum gewählt.

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