Weltweites Phänomen

Weitere Metall-Stele taucht bei Toronto auf

Monolith nahe Neuschwanstein
Nach dem Fund eines Metall-Monolithen nahe des Schlosses Neuschwanstein ist nun ein weiterer in Toronto aufgetaucht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa © Karl-Josef Hildenbrand

Toronto (dpa) - Das Auftauchen von Metall-Stelen in einigen Teilen der Welt geht weiter: Nach Monolithen in den USA, Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden ist ein weiterer nahe der kanadischen Metropole Toronto entdeckt worden.

Die mehr als drei Meter hohe Struktur steht übereinstimmenden Medienberichten zufolge seit kurz vor dem Jahreswechsel an einem Seeufer nahe der Millionenstadt. Kurz danach hatten Vandalen sie mit Graffiti beschmiert, das wiederum von anderen Menschen abgewischt wurde. Die örtlichen Behörden wollen die Stele den Angaben zufolge vorerst nicht entfernen, da sie kein Sicherheitsrisiko darstelle.

Mitte November war im US-Bundesstaat Utah ein erster sehr ähnlicher Monolith aufgetaucht. Danach wurden eine Reihe Stelen weltweit entdeckt - etwa auf der britischen Isle of Wight, in einem Naturgebiet im Norden der Niederlande und in der südhessischen Taunusgemeinde Sulzbach oder beim Schloss Neuschwanstein. Bei der ersten Stele in Utah gab es einige Hinweise darauf, dass ein Künstler diese hatte aufstellen lassen. Viele halten es für möglich, dass der aufsehenerregende Fund Nachahmer auf den Plan rief.

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