Leserreisen

Königin der Meere

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Von London nach Hamburg auf dem Seeweg

Eine ZVW-Reise mit Schnuppercharakter

Unsere Reise beginnt in London:  In einer launigen Stadtrundfahrt mit Reiseführer Phil werden wir in die Geheimnisse der englischen „Abwarten und Tee trinken Kultur“ eingeweiht. So soll beispielsweise ein Gesetz zum Wechseln vom Linksverkehr zum Rechtsverkehr vor Jahrzehnten beschlossen worden sein, erzählt Phil, aber auf die Umsetzung warte man bis heute. Da fühlt man sich irgendwie an die Hängepartie um den Brexit erinnert.
Alles andere als eine Hängepartie ist unsere Reise, der Zeitplan ist straff. Nach einer Übernachtung in London wartet schon unser nächstes Ziel auf uns: Southampton. Die Stadt an der südenglischen Küste wurde von den Römern gegründet und hatte einst eine strategische Bedeutung als wichtiger Handelshafen. Im 15 Jahrhundert hat Liverpool Southampton den Rang abgelaufen, aber Mitte des 19. Jahrhunderts siedelten sich mehrere Werften in Southampton an, so dass der Schiffsbau zur wichtigsten Industrie wurde und der Hafen expandierte. Heute ist Southampton ein wichtiger europäischer Ausgangspunkt für Kreuzfahrten. So auch für uns. 
Um die Mittagszeit starten wir mit der Einschiffung auf die Queen Mary 2 – ein luxuriöses, riesiges Kreuzfahrtschiff, das von New York kommend in Southampton angelegt hat und das uns nach Hamburg bringen wird. Kurz nach 14 Uhr können wir bereits unsere Kabinen beziehen, die Koffer warten vor der Tür, es kann losgehen.
Zunächst gibt es Pflichtprogramm: 30 Minuten Aufklärung über die Sicherheitsvorschriften. Ob sich  jeder alles merken kann, ist sehr die Frage, aber von Southampton aus startete ja auch die Titanic,da wollen wir mal bei der Aufklärung über unsere Sicherheit nicht kleinlich sein. 

Köstlichkeiten

Dann beginnt das Vergnügen:  Dixieland Jazz, Tanzvorführungen, Gitarrenspieler, die Bars und Cafes möchten entdeckt werden und bereits um 18 Uhr sind Tische für uns im Britannia Restaurant reserviert.
Schicke Garderobe ist Pflicht: Die Damen tragen Kleider oder schicke Blusen und die Herren dunkle Anzüge mit Krawatte. Für Herren, die die Informationen über die Kleidungsvorschriften im Vorfeld nicht gelesen oder schlicht ignoriert haben, besteht die Möglichkeit, für 15 Dollar eine Fliege oder Krawatte zu kaufen. Im Vergleich zu den 18 Dollar für ein Gläschen Wein ist das fast ein Schnäppchen.
Das Restaurant ist sehr fein: Weiße Tischdecken, schönes Porzellan und Silberbesteck laden zum Genießen ein. Das Menü kann man sich zusammenstellen, zur Auswahl stehen je drei Vorspeisen, Hauptspeisen und Desserts. Alles wird sehr schön serviert. Das Personal ist genau aufgeteilt. Auf diesem Schiff weiß jeder, was er zu tun hat:  Die einen nehmen die Bestellungen auf, die Sommeliers die Getränke und wieder andere servieren alles. Bei der großen Gästezahl läuft alles erstaunlich zügig ab, die Logistik im Hintergrund ist gigantisch. Für rund 2700 Gäste sorgen rund 1300 Crewmitglieder. Nur vereinzelt werden bestellte Getränke verspätet geliefert, was aber bei der Freundlichkeit des Personals schnell vergessen ist.
Nach dem Diner warten schon die Abendshows: Von der Zaubershow, Jazz-Musik, Piano-Musik bis hin zum Harfen-Konzert -  die Palette ist so  groß wie das Schiff. Wer zwischendurch noch mal Hunger bekommt, der kann sich im King Court Buffet Restaurant stärken. Allerdings ist die Atmosphäre nicht mit dem feinen Britannia Restaurant zu vergleichen. Wer Gemütlichkeit sucht, geht daher lieber in die Carinthia Lounge, wo auch eine große Auswahl an Portweinen serviert wird.
Am nächsten Morgen wird das Frühstück im ähnlich feinem Stil serviert: Kellner mit Gebäck und Kaffee laufen durch den Speisesaal. Eierspeisen, Wurst- und Käseplatten, Obstsalat, Säfte – alles kann bestellt werden, kein Wunsch bleibt unerfüllt.  

Ein Tag auf See

Unser einziger kompletter Tag auf See beginnt, das Tagesprogramm ist wieder abwechslungsreich, sogar eine Deutsche Planetarium-Show wird aufgeführt. Nach dem Galadiner, das sich übrigens nur durch noch schickere Kleider bei den Damen und Smoking bei den Männern vom Vortag unterscheidet, kann man das Tanzbein schwingen. Sogar Tanzpartner stellt das Schiff zur Verfügung! Es stehen Gentlemen an den Seiten, beobachten tanzwillige Damen, fordern sie zum Tanzen auf und begleiten sie nach dem Tanz elegant zu ihren Plätzen zurück. Eine tolle Bigband spielt bis Mitternacht auf, die Kellner servieren Cocktails, was will man mehr?

In Hamburg

Am nächsten Morgen geht es gleich nach dem Frühstück mit der Ausschiffung los. Viele aus unserer Gruppe sind sich einig, dass man noch einen Tag an Bord hätte brauchen können – jetzt,  nachdem man sich auf dem Schiff wenigstens ein bisschen  auskennt. Aber da wir noch zwei wunderbare Tage in Hamburg vor uns haben, fällt uns der Abschied nicht ganz so schwer.
Auch in Hamburg starten wir mit einer Stadtrundfahrt und erfahren viel über die Entwicklung der Stadt und des Hafens.  Nach einer Mittagspause mit Fischbrötchen an den Landungsbrücken steht der Besuch des Auswanderer Museums auf dem Programm.  Eine sehr interessante und zum Nachdenken anregende Ausstellung über die Migration und Emigration sowie der Zusammenhang zum Beginn des Kreuzfahrt-Zeitalters. Den zweiten Tag in Hamburg widmen wir der Hafen-City, der Elbphilharmonie und der Speicherstadt - zu Fuß und durch eine Fleet-Fahrt. 
Wer am Abend noch nicht genug hat, der geht ins Musical oder ins Miniaturwunderland- Museum. Abgerundet wird der Abend in einem urigen alten Hamburger Restaurant bei verschiedenen Fischspeisen und einem Gläschen Wein. Zwei Städte, eine Kreuzfahrt – und das alles  in nur sechs Tagen. Schön war das Schnuppern!  
 

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