VfB Stuttgart

Letztes Liga-Spiel des Jahres: Wie VfB-Trainer Matarazzo den VfL Wolfsburg knacken will

Pellegrino Matarazzo
Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo gibt Anweisungen. Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild © Thomas Frey

Im letzten Bundesliga-Spiel des Jahres geht es für den VfB Stuttgart am Sonntag (ab 18 Uhr im ZVW-Liveticker) zum formstarken VfL Wolfsburg. Trainer Pellegrino Matarazzo mischt mit seiner jungen Mannschaft weiter die Liga auf. Dementsprechend selbstbewusst fahren die Schwaben in die Autostadt nach Niedersachsen: „Wichtig ist, dass wir körperlich dagegenhalten und dann mit unserem Spielwitz zielstrebig nach vorne spielen. Es wird keine leichte Aufgabe für uns, aber wir werden diese wie immer mutig angehen.“

Mittelfeldspieler Orel Mangala noch nicht im Training

Verzichten muss der Stuttgarter Coach voraussichtlich wie schon beim 2:2 gegen Union Berlin auf Mittelfeldspieler Orel Mangala. Den Belgier plagen weiter muskuläre Probleme, mit der Mannschaft konnte er noch nicht trainieren. Hinter seinem Einsatz am Wochenende steht folglich ein Fragezeichen.

„Frische fängt immer im Kopf an“

Vor dem kommenden Gegner hat Matarazzo Respekt: „Das ist eine sehr gute Mannschaft, sehr laufstark und robust. Sie lassen nur wenige Großchancen zu und bekommen nur wenige Gegentore.“

Der VfL hat in dieser Spielzeit erst eine Niederlage kassiert und in der heimischen Volkswagen-Arena überhaupt noch nicht verloren (vier Siege, zwei Remis). Zudem agieren die „Wölfe“ mit einem guten Pressing, auf das Matarazzo seine Elf bestmöglich vorbereiten möchte: „Wir müssen eine gute Balance finden zwischen Kurzpassspiel und Überspielen.“

Entgegen kommt dem Fußballlehrer die etwas längere Vorbereitungszeit: „Frische fängt immer im Kopf an. Man muss unterscheiden: Zwischen Dortmund und Union hatten wir nur zwei Tage Pause, jetzt sind es vier.“

„Wir bleiben mit beiden Füßen auf dem Boden“

Auch wenn der Trainer sagt, dass die „Energie in der Mannschaft stimmt“, soll die Euphorie nach dem starken ersten Saisondrittel nicht Überhand nehmen. „Unser Ziel Klassenerhalt bleibt bestehen“, so der 43-Jährige. „Wir bleiben mit beiden Füßen auf dem Boden.“

Dass die Mannschaft mit ihren erfrischenden Auftritten den Fans die ansonsten wenig besinnliche Vorweihnachtszeit versüßt, merkt aber auch Matarazzo: „Natürlich spüren wir die gute Stimmung im Umfeld. Aber wir lassen uns davon nicht aus dem Takt bringen. Für uns ist auch weiterhin wichtig, die innere Mitte zu finden.“