Alfdorf

Dank Mobilfunkmast im Sandland: Notrufe und mehr endlich möglich

Mobilfunk
Auch Vodafone und O2 können mit Hilfe der Telekom von dem neuen Mast im Sandland profitieren. © Benjamin Büttner

„Es wurde schon das Funkloch-Dorf im Fernsehen genannt“, so Landrat Dr. Richard Sigel. Gemeint ist das Sandland im Rems-Murr-Kreis, zwischen Alfdorf und Kaisersbach gelegen. Seit einer Woche nun ist es jetzt möglich, Notrufe und auch andere Telefonate über das Mobilfunknetz zu tätigen. Warum? Der Mobilfunkmast, der eine Höhe von 40 Metern hat und eine Ausstrahlung von bis zu zwei Kilometern, ist in Betrieb.

Alfdorfs Bürgermeister Ronald Krötz, der einen positiven Corona-Test hat und sich daher in Selbstisolation versetzt hat, konnte bei der Einweihung vor Ort nicht anwesend sein. Dennoch ließ er schriftlich mitteilen: „Ich bin sehr froh, dass im Sandland mit der Inbetriebnahme des Mobilfunkmastes nun endlich die Netzabdeckung deutlich verbessert wird. Nachdem noch vor meiner Amtszeit zunächst das Dach vom Schulhaus als Standort angedacht war und es hier emotional nachvollziehbare Bedenken aus der Bevölkerung gab, war die Telekom bei der Standortsuche in Eigenakquise gegangen und hatte den jetzigen Standort gefunden und festgelegt. Dem Grundstückseigentümer Werner Waibel bin ich dankbar, dass er sich hierfür offen gezeigt hat.“

Weiter sagt Krötz, den sein Stellvertreter Manfred Fitz vertrat: „Nach meinem Amtsantritt war eine Veränderung des Standorts nicht mehr möglich, denn sicherlich wäre eine geeignete Stelle im Wald für das Landschaftsbild verträglicher gewesen. Gespräche mit der Telekom diesbezüglich hatten ergeben, dass dies nicht mehr möglich war und dies darüber hinaus eine hohe zeitliche Verzögerung bedeutet hätte. Jetzt sind wir froh, dass wir nun endlich eine Verbesserung erreicht haben. In Gemeinderat Manfred Fitz, der im Hintergrund viel und gut unterstützt, haben wir darüber hinaus eine sehr gute Unterstützung in allen Fragen des Mobilfunks und des Breitbandausbaus. Nun gilt es, auch die anderen unterversorgten Bereiche in Alfdorf und Kaisersbach anzubinden, und ich hoffe, dass die Telekom hier weitere Taten folgen lässt.“

Auch der Glasfaser-Ausbau geht zügig voran

Michael Clauss, Bürgermeister in Kaisersbach, ist auch sehr froh, „dass nun viele Teilorte in Kaisersbach von diesem Mobilfunkmast profitieren, und es wird auch in Cronhütte noch ein weiterer Standort angeschlossen, der im Herbst 2023 ans Netz gehen soll“. Sabine Wittlinger, Partnermanagerin der Telekom in der Region Südwest, erklärte: „Der Mast ist mit der neuesten Antennentechnik bestückt. 4G und LTE sind bereits vorhanden, 5G wird nächstes Jahr hinzugeschaltet. Und Landrat Dr. Richard Sigel meinte: „Die digitalen Schatten im Rems-Murr-Kreis werden immer kleiner, daran arbeiten wir gemeinsam mit den Kommunen und der Telekom sowie der Gigabitregion Stuttgart.“ Die Mastinfrastruktur ist zudem so aufgestellt, dass auch Mobilfunkpartner wie Vodafone und O2 sich demnächst anschließen können.

„Der Mobilfunkturm ist ein wichtiger Beitrag zu einem leistungsfähigen Breitbandnetz im ländlichen Raum. Im Zusammenspiel von Mobilfunk und Glasfaser entsteht eine moderne digitale Infrastruktur“, sagte Hans-Jürgen Bahde, Breitbandbeauftragter der Region und Geschäftsführer der Gigabitregion Stuttgart. Und zum Schluss gab es sogar noch die gemeinsame Idee, anstelle eines Aussichtsturms eine Webcam in 40 Meter zu installieren. „Wenn die Kommune hier einen Antrag stellt, ist dies möglich“, so die Vertreter vor Ort.

Und Landrat Dr. Richard Sigel ist froh, dass es zudem ein Versprechen gibt, dass bis spätestens 2025 50 Prozent aller Hausanschlüsse im Rems-Murr-Kreis eine Glasfaser-Abdeckung haben werden. Gestartet sei man bei zwei Prozent, nun seien bereits 20 Prozent angeschlossen.

„Es wurde schon das Funkloch-Dorf im Fernsehen genannt“, so Landrat Dr. Richard Sigel. Gemeint ist das Sandland im Rems-Murr-Kreis, zwischen Alfdorf und Kaisersbach gelegen. Seit einer Woche nun ist es jetzt möglich, Notrufe und auch andere Telefonate über das Mobilfunknetz zu tätigen. Warum? Der Mobilfunkmast, der eine Höhe von 40 Metern hat und eine Ausstrahlung von bis zu zwei Kilometern, ist in Betrieb.

Alfdorfs Bürgermeister Ronald Krötz, der einen positiven Corona-Test hat und

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper