Alfdorf

Paten für Geflüchtete aus der Ukraine in Alfdorf weiter gesucht

Flüchtlingstreffen Alfdorf
Geflüchtete aus der Ukraine wurden in Alfdorf herzlich aufgenommen und erste Kontakte wurden geknüpft. © Gabriel Habermann

Zu einem Treffen der aus der Ukraine geflüchteten Menschen, den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und den Gastgeberfamilien hat Alfdorfs Bürgermeister Ronald Krötz vor kurzem in das katholische Gemeindezentrum in Alfdorf eingeladen.

In seiner Begrüßung brachte Ronald Krötz gegenüber den Geflüchteten sein Mitgefühl zum Ausdruck: „Wir können nur im Ansatz erahnen, was Sie seit Kriegsbeginn erlebt und empfunden haben. Gott sei Dank sind Sie nun in Sicherheit und in Alfdorf angekommen. Unsere Gedanken sind bei Ihnen, Ihren Familien und Ihrem Volk in der Ukraine. Wir möchten für Sie da sein!“

Krötz von Hilfsbereitschaft und Solidarität "geradezu überwältigt"

Ferner dankte der Bürgermeister den derzeit sechs Gastgeberfamilien, die Wohnraum zur Verfügung gestellt haben. Zwei weitere Familien sind aktuell in der Flüchtlingsunterkunft in Alfdorf untergebracht und inzwischen ist eine weitere Familie mit neun Kindern in Alfdorf angekommen.

Auch viele ehrenamtliche Helfer waren da, viele „neue Gesichter“ und einige erfahrene Helfer aus dem Arbeitskreis Flüchtlinge, die bereits bei der letzten Flüchtlingskrise sehr aktiv waren und auf wertvolle Erfahrungen zurückgreifen können.

„Ich bin von der ungebrochenen Hilfsbereitschaft und Solidarität in Alfdorf geradezu überwältigt. Unser Online-Meldeportal wird rege in Anspruch genommen und uns wird unterschiedliche Hilfe angeboten. Das ist wirklich großartig. Heute Abend steht im Vordergrund, dass Sie sich untereinander kennenlernen können, Handynummern austauschen und ein Netzwerk aufbauen,“ so Krötz weiter.

Sprachkurse werden angeboten

Darüber hinaus wurden den Flüchtlingen die beiden Pfarrer, Erhard Nentwich von der Katholischen Kirche und Patrick Steinbacher von der Evangelischen Kirche, vorgestellt. Das Ehrenamtsteam unter Koordination des Arbeitskreises sowie unter Mithilfe des stellvertretenden Bürgermeisters Klaus Hinderer stellt für die Flüchtlinge Paten zur Verfügung, welche den Menschen das Ankommen und Zurechtfinden in Alfdorf erleichtern wollen. Darüber hinaus werden den Flüchtlingen in Alfdorf, Pfahlbronn und Vordersteinenberg Sprachkurse angeboten.

Der Hilfsverein „Füreinander e.V.“ war ebenfalls vertreten und stellte sich vor. Alle Geflüchteten hatten nach ihrer Ankunft eine Willkommenstasche mit Hygieneartikeln erhalten. Alle Anwesenden waren sich einig, dass der Abend sehr hilfreich war. Und so manche hatte an dem Abend neue Freundschaften geschlossen.

Wer sich dem Ehrenamtsteam anschließen und mithelfen möchte, wird gebeten, sich an Klaus Hinderer unter khinderer@gmx.de zu wenden.

Zu einem Treffen der aus der Ukraine geflüchteten Menschen, den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und den Gastgeberfamilien hat Alfdorfs Bürgermeister Ronald Krötz vor kurzem in das katholische Gemeindezentrum in Alfdorf eingeladen.

In seiner Begrüßung brachte Ronald Krötz gegenüber den Geflüchteten sein Mitgefühl zum Ausdruck: „Wir können nur im Ansatz erahnen, was Sie seit Kriegsbeginn erlebt und empfunden haben. Gott sei Dank sind Sie nun in Sicherheit und in Alfdorf angekommen.

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