Alfdorf

Zum ersten Mal gibt es in Alfdorf eine "Wunschbaum-Aktion"

Aktion Miteinander
Bürgermeister Ronald Krötz startet zum ersten Mal eine „Wunschbaum-Aktion“ im Rahmen der Alfdorfer Aktion „Miteinander“. © Jantschik

Die Aktion „Miteinander“ im Corona-Sommer war ein voller Erfolg. Jetzt appelliert Bürgermeister Ronald Krötz wieder an die Solidarität der Bürgerschaft. In manch anderer Gemeinde längst ein Renner zur Weihnachtszeit, soll es in diesem Jahr auch im Alfdorfer Rathaus einen sogenannten „Wunschbaum“ geben. „Es soll ein positives Signal sein, ein Impuls und Zeichen dafür, dass man in der Gemeinde füreinander da ist“, erklärt Krötz. Und macht klar, um was es bei der Wunschbaum-Aktion konkret geht: nämlich, dass Menschen mit besser gefülltem Geldbeutel Menschen mit klammer Kasse einen Weihnachtswunsch erfüllen.

Bürgermeister erhält die Idee von einem Alfdorfer Ehepaar

Den Ausschlag, diese Aktion nun umzusetzen, habe er bei einem Gespräch mit einem Ehepaar bekommen. „Das hat mich einfach gefragt, ob man irgendjemand in der Gemeinde helfen kann zu Weihnachten“, schildert Krötz. Sie hätten deutlich gemacht, dass sie einfach jemandem etwas „Gutes tun“ wollten. Vor allem will der Bürgermeister der „Negativspirale“, die sich durch das Corona-Jahr immer mehr dreht, Paroli bieten. „Man sollte sich gegenseitig ermutigen und den Optimismus nicht verlieren“, fordert Krötz auf. Auch ihm entgehe in den Gesprächen nicht, dass immer mehr Menschen „schlecht drauf sind“. Und so kann es durchaus gut sein, dass, wenn man einem Menschen, der schlechter gestellt ist, eine Freude zu Weihnachten macht, man selbst auch Freude verspürt.

Bei der Aktion haben alle Kinder und Jugendlichen aus finanziell benachteiligten Familien und auch Seniorinnen und Senioren, deren Präsente zu Weihnachten nicht so üppig ausfallen, die Möglichkeit, sich ein Weihnachtsgeschenk zu wünschen, erklärt Krötz. Allerdings sollte der Wert des Wunsches 25 Euro nicht überschreiten. Und wichtig: Gutscheinwünsche sind nicht zulässig.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Aktion ist, dass die Familie des Kindes, beziehungsweise des Jugendlichen alleinerziehend ist oder die Teilnehmer ALG II, Sozial- oder Wohngeld oder Asylbewerberleistungen beziehen beziehungsweise Senioren sind, die nur eine kleine Rente beziehen. Wer zur Teilnahme berechtigt ist, füllt eine Wunschkarte aus. Wunschkarten gibt’s auf der Gemeinde-Homepage, im Bürgerbüro der Gemeinde Alfdorf, im Kindergarten Sonnenschein, in der Grundschule Hellershof, bei den Landfrauen Pfahlbronn (Isabel Munk) und in manchen Alfdorfer Geschäften. Bis spätestens Freitag, 4. Dezember, bei der Gemeinde Alfdorf wieder abgeben. Und die Geschenk-Paten können dann ab Montag, 7. Dezember, eine Wunschkarte im Foyer des Rathauses am Weihnachtsbaum aussuchen.

Das unverpackte Geschenk dann inklusive Geschenkpapier bei der Gemeinde abgeben. Dort kümmern sich dann laut Bürgermeister Krötz ehrenamtliche Helferinnen und Helfer darum, dass die Geschenke verpackt werden und den richtigen Adressaten erreichen. Neben dieser Wunschbaum-Aktion wird zudem erstmals aufgefordert, Adventsfenster zu dekorieren. „Wir wollen Lichtblicke in der Gemeinde setzen“, beschreibt Krötz. Ein Logo wird diesbezüglich vom Gewerbe- und Handelsverein entworfen, damit es einen Wiedererkennungswert gibt. Demnächst wird die Gemeinde offiziell über diese Aktion informieren, man darf gespannt sein. Krötz freut sich darüber, dass die Gemeinde so eine Vermittlerrolle für die Bürgerschaft übernehmen kann. Und hofft natürlich auch bei dieser Fensteraktion auf rege Teilnahme seitens der Bürgerschaft. „Wir wollen Solidarität leben.“

Die Aktion „Miteinander“ im Corona-Sommer war ein voller Erfolg. Jetzt appelliert Bürgermeister Ronald Krötz wieder an die Solidarität der Bürgerschaft. In manch anderer Gemeinde längst ein Renner zur Weihnachtszeit, soll es in diesem Jahr auch im Alfdorfer Rathaus einen sogenannten „Wunschbaum“ geben. „Es soll ein positives Signal sein, ein Impuls und Zeichen dafür, dass man in der Gemeinde füreinander da ist“, erklärt Krötz. Und macht klar, um was es bei der Wunschbaum-Aktion konkret geht:

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