Alfdorf

Zwei neue Supermärkte in Alfdorf und Pfahlbronn

Der Penny-Markt in Pfahlbronn ist seit rund 16 Jahren in Betrieb und stößt deshalb an Kapazitätsgrenzen. Im Gemeinderat wurde de
Der bisherige Penny in Pfahlbronn rückt örtlich gesehen etwas nach vorne in Richtung Alfdorf, um einen neuen und größeren Penny zu bauen. © stuetz

Besonders in der Lockdown-Zeit machen sich die Menschen in Alfdorf und dem Teilort Pfahlbronn viele Gedanken über die Situation der Supermärkte. Denn sollte ein noch härterer Lockdown kommen, ähnlich wie im März dieses Jahres, dann können die Menschen nur noch in die Super- oder Baumärkte gehen, um einzukaufen. In Alfdorf gibt es aktuell einen Rewe-Markt, in Pfahlbronn den Penny. Aber wie geht es in der Zukunft weiter?

Schon seit vielen Jahren diskutiert der Gemeinderat mit der Alfdorfer Verwaltung. Eine Lösung bahnt sich nun im Jahr 2020 beziehungsweise 2021 an. Und zwar eine Lösung für Alfdorf und Pfahlbronn. „In Pfahlbronn sind die Planungen schon sehr weit fortgeschritten. Der bisherige Penny wandert örtlich gesehen etwas nach vorne in Richtung Alfdorf, so dass ein neuer Penny in Pfahlbronn gebaut wird“, erklärt Ronald Krötz, Bürgermeister in Alfdorf.

Was passiert mit Rewe in Alfdorf? Wer kommt als Vollsortimenter?

In Alfdorf gibt es also neben örtlichen Handwerksbetrieben (Metzgereien, Bäckereien, Hofläden) zwei Lebensmittelbetriebe: in Alfdorf der Rewe-Markt als Vollversorger mit rund 800 Quadratmetern Verkaufsfläche, in Pfahlbronn der Penny-Markt als Discounter mit rund 600 Quadratmetern Verkaufsfläche. Die Gemeinde wünscht sich eine Verbesserung des Angebots, zumal die beiden bestehenden Supermärkte in Größe und Ausstattung nicht mehr zeitgemäß sind. Im Entwurf des Flächennutzungsplans 2015 bis 2030 ist für die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes im Osten eine Fläche von rund 0,6 Hektar ausgewiesen.

Über den Fortschritt in Pfahlbronn sind die Gemeinderäte sehr froh. „Es ist gut, dass hier an diese Sache demnächst ein Knopf gemacht werden kann und Pfahlbronn einen neuen, größeren Penny bekommt“, so Gemeinderat Sascha Kühne.

In Alfdorf wird über einen größeren Vollsortimenter noch intern diskutiert. Öfters war zu hören, dass eventuell Edeka am Ortseingang (von Mutlangen kommend) einen Vollsortimenter bauen könnte. „Wir haben keinen Einfluss, welcher Vollsortimenter kommen wird. Das entscheiden die Investoren“, sagt Ronald Krötz.

Ob ein Edeka jedoch kommt, ist eher unwahrscheinlich: Denn mit den Standorten Mutlangen und Brainkofen gibt es bereits zwei große Edeka-Märkte in der näheren Umgebung von Alfdorf. Eine andere Option ist, dass Rewe sich von seinem bisherigen kleinen Standort in Alfdorf verabschiedet und einen größeren Rewe-Vollsortimenter in Alfdorf baut. Da Rewe in Alfdorf schon ansässig ist, ist hier die Frage nach der Konkurrenz nicht mehr so entscheidend, auch wenn es im Rehnenhof (bei Schwäbisch Gmünd) oder Spraitbach ebenfalls schon Rewe-Märkte gibt. „Ich kann sagen, dass es gute Gespräche mit möglichen Vollsortimentern gibt, und ich hoffe, dass wir hier auch in naher Zukunft sagen können, dass Alfdorf und Pfahlbronn mit zwei neuen Supermärkten sehr gut aufgestellt sind“, so der Bürgermeister.

Aber nicht nur über die großen Supermärkte wird diskutiert, die Bürger sehen natürlich auch, dass es immer weniger Einzelhandel in Alfdorf gibt. Zum Beispiel schloss erst vor wenigen Monaten das Schreibwarengeschäft Fitz.

„Wir können unseren Einzelhändlern anbieten, sich über das Mitteilungsblatt oder unsere sozialen Netzwerke zu präsentieren. Natürlich sind wir in Sorge, dass noch mehr Geschäfte in Zukunft wegbrechen. Daher wollen wir alles versuchen, Alfdorf attraktiver zu machen und somit mehr Menschen in den Ort zu locken“, äußert sich Krötz, der den Dialog mit dem Einzelhandel weiter stärken möchte.

Trotz des Lockdowns und der aktuellen Schließungen der Gastronomie ist Krötz jedoch überzeugt, dass die Alfdorfer Gastronomen und Einzelhändler weiterkämpfen: „Ich habe nach ersten Gesprächen niemand getroffen, der aufgeben wird. Wir halten zusammen und wollen gemeinsam versuchen, die Corona-Krise zu überstehen. Und vielleicht liegt hier ja auch eine Chance, sich über Ideen klarzuwerden, wie Alfdorf noch attraktiver wird. Zum Beispiel würde Alfdorf ein Drogeriemarkt noch sehr gut zu Gesicht stehen. Es muss aber geprüft werden, ob ein Drogeriemarkt für Alfdorf überhaupt möglich ist.“

Besonders in der Lockdown-Zeit machen sich die Menschen in Alfdorf und dem Teilort Pfahlbronn viele Gedanken über die Situation der Supermärkte. Denn sollte ein noch härterer Lockdown kommen, ähnlich wie im März dieses Jahres, dann können die Menschen nur noch in die Super- oder Baumärkte gehen, um einzukaufen. In Alfdorf gibt es aktuell einen Rewe-Markt, in Pfahlbronn den Penny. Aber wie geht es in der Zukunft weiter?

Schon seit vielen Jahren diskutiert der Gemeinderat mit der

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