Berglen

Bürgermeister Maximilian Friedrich kandidiert wieder

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Er verstehe sich als Teamplayer, Motivator und Ideengeber, so Maximilian Friedrich. © Laura Edenberger

Berglen.
Amtsinhaber Maximilian Friedrich tritt im kommenden Jahr bei der Berglener Bürgermeisterwahl an. Das hat er bei der Bürgerversammlung in der Steinacher Halle bekanntgegeben.

Die Ankündigung von Friedrich, sich erneut um das Amt zu bewerben, kommt nicht überraschend, auch wenn es vor allem in jüngerer Vergangenheit durchaus auch Kritiker seiner vorpreschenden Amtsführung und insbesondere der von ihm vorangetriebenen Politik, immer neue Baugebiete auszuweisen und zu erschließen, gegeben hat. Aber selbst Widersacher kommen nicht daran vorbei beziehungsweise müssen anerkennen, dass Berglen bei der Infrastruktur gut und bei den Finanzen sogar glänzend dasteht.

Friedrich hatte schon bei seiner Wahl 2012 versichert, nicht nur eine Amtsperiode in Berglen anzustreben, und dies danach mehrfach wiederholt. Daran, dass er dieses Versprechen einhalten wird, ließ er in den Jahren seither keinen Zweifel aufkommen. Skeptikern, die ihm vorhielten, er sehe Berglen nur als Sprungbrett für höhere Aufgaben, widersprach er energisch.

Hinzu kommt die familiäre Situation, die ebenfalls dafür sprach und spricht, dass Friedrich beabsichtigt, längere Zeit in Berglen zu bleiben. Er und seine Frau haben in Bretzenacker gebaut, sind mittlerweile Eltern geworden, ihre Tochter wächst in Berglen auf, und außerdem hat das Paar die Eltern von Friedrichs Ehefrau aus Uhingen im Kreis Göppingen nach Berglen geholt, wohnen mit ihnen zusammen im selben Haus, das sie gemeinsam gebaut haben. Friedrich verwies denn auch am Ende seines Rechenschaftsberichts in einer persönlichen Erklärung auf all dies.

Familie hat in Berglen eine neue Heimat gefunden

Das Amt des Berglener Bürgermeisters habe er nie nur als einen Beruf, sondern stets als eine Berufung empfunden. Das große Vertrauen, das ihm bei seiner Wahl 2012 von den Bürgern entgegengebracht worden sei, sei für ihn „bis heute Auftrag und Verpflichtung zugleich“.

Friedrich verwies auch darauf, dass er zweimal Stimmenkönig des gesamten Wahlkreises bei der Kreistagswahl gewesen ist, auch das empfinde er als Vertrauensbeweis. Seine Familie habe in Berglen eine neue Heimat gefunden und fühle sich dort sehr wohl, so Friedrich, der aus Auenwald stammt.

Friedrich sieht für Berglen großes Potenzial

In den vergangenen Jahren seien etliche Projekte in der Gemeinde erfolgreich umgesetzt worden. Gleichzeitig stehe Berglen vor bedeutsamen Herausforderungen und zahlreichen Aufgaben. Er sehe für die Gemeinde noch großes Potenzial und verstehe sich selbst dabei „als Teamplayer sowie als Motivator und Ideengeber“, so Friedrich weiter. Er sei sich durchaus bewusst, „dass die Schlagzahl hoch war - für manche vermutlich auch zu groß“. Nichtsdestotrotz gelte es aus seiner Sicht, „die Zukunft proaktiv zu gestalten“. Da er seine Versprechen einzuhalten pflege, gelte das auch für das von 2012, nämlich in acht Jahren erneut anzutreten.


Berglen.
Amtsinhaber Maximilian Friedrich tritt im kommenden Jahr bei der Berglener Bürgermeisterwahl an. Das hat er bei der Bürgerversammlung in der Steinacher Halle bekanntgegeben.

Die Ankündigung von Friedrich, sich erneut um das Amt zu bewerben, kommt nicht überraschend, auch wenn es vor allem in jüngerer Vergangenheit durchaus auch Kritiker seiner vorpreschenden Amtsführung und insbesondere der von ihm vorangetriebenen Politik, immer

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