Berglen

Bürgermeisterwahl am 4. Juli: Warum bekannte Berglener Bürger wählen gehen

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5280 Berglener sind am Sonntag wahlberechtigt, dürfen ihren Stimmzettel in die Wahlurne werfen. © Gaby Schneider

Am Sonntag haben die Bürger in Berglen die Wahl, wer neuer Bürgermeister oder neue Bürgermeisterin wird. Katja Weidlich, Holger Niederberger, Ulrich Werner, Joachim Reymann, Samuel Speitelsbach und Albert Krauß stehen auf dem Stimmzettel, wobei Letzterer zurückgezogen hat. Ankreuzbar wird sein Name trotzdem sein. Insgesamt haben 5280 Berglener das Recht zu wählen. Etwas mehr als 1700 Personen haben Briefwahlunterlagen angefordert. Davon seien auch schon ziemlich viele wieder zurückgekommen, so ein erster Eindruck aus dem Rathaus.

Wer am Sonntag ins Wahllokal geht, der sollte unbedingt an eine medizinische Mund-Nasen-Maske denken. „Am Eingang müssen außerdem die Hände desinfiziert werden“, erklärt Regina Ehmann, Hauptamtsleiterin der Gemeinde. Wähler können einen eigenen Stift mitbringen, vor Ort werde es allerdings auch Einmalkugelschreiber geben. Die Wahlvorsteher achten darauf, dass Abstände eingehalten werden und sich nicht zu viele Personen gleichzeitig im Wahllokal aufhalten.

Im Vorfeld zur Bürgermeisterwahl haben wir bekannten Bürgern aus den Berglen einen Halbsatz vorgegeben, den die betreffenden Personen vervollständigen sollten. „Ich gehe wählen, weil ...


... ich grundsätzlich von meinem Wahlrecht Gebrauch mache. Meine Stimme bei der kommenden Wahl am 4. Juli ist für mich besonders wichtig. Es geht um die Zukunft von unserem wunderschönen Berglen. Das heißt, um unsere herrliche Heimat, um deren Pflege und Erhalt. Pflegen und Erhalten kann nur derjenige, der diesen kostbaren Naturschatz kennt und liebt.“

Klara Hofmann, ehemalige Gemeinderätin und stellvertretende Bürgermeisterin


... es ein gutes Gefühl ist, die Wahl zu haben. Wir nehmen es damit selbst in die Hand.“

Jürgen Hörig, SWR-Moderator und Musiker


... ich einen Wandel hin zu mehr Weitblick erhoffe. Eine Fokussierung wie bisher, welche vorrangig auf den gegenwärtigen Bedarf und auf gegenwärtige Wünsche blickt, wird als ‘zukunftsblind’ bezeichnet (Harald Lesch), zudem entspricht eine derartige Praxis laut höchstrichterlichem Urteil auch nicht unserer Verfassung. Berlin reagierte darauf, Berglen sollte in seinem Bereich nachziehen und sich fragen: In welchem Zustand wollen wir Kindern und Enkeln unsere Bergleswelt hinterlassen - als Lebensraum mit natürlichen Ressourcen oder als ‘entwickelte’ Vorstadt?“

Kristin Landwehr, Mitglied beim BUND-Berglen


... ich von meinem Grundrecht zur Mitbestimmung Gebrauch machen möchte und dadurch die Zukunft von Berglen mitgestalten kann!“

Michael Seibold, Vorstand des SSV Steinach-Reichenbach


.... es für mich selbstverständlich ist. Ich möchte mitentscheiden, wer neuer Bürgermeister wird und so meinen Beitrag dazu leisten, wie sich Berglen weiterentwickelt.“

Kerstin Günther, Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Berglen


... ich es wichtig finde, sich aktiv für die Zukunft und die Weiterentwicklung der Gemeinde einzusetzen. Mir persönlich liegt die Natur und der Tierschutz sehr am Herzen.“

Bettina Trento-Drescher, Vorsitzende des Tierschutzvereins Berglen


... wählen für mich bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Es ist ein Recht und sogar eine Bürgerpflicht. Ich kann dadurch die Politik mitgestalten, die über die wichtigen Themen der Zukunft entscheidet.“

Dieter Beck, Vorstand des KTSV Hößlinswart, Sandwerkbetreiber und Mitglied des Gemeinderats

... ich mitentscheiden möchte, wer unsere liebenswerte Gemeinde Berglen in den kommenden Jahren engagiert, aufgeschlossen und gleichzeitig besonnen weiterentwickeln wird. Der oder die Betreffende soll meine Werte und viele meiner Vorstellungen teilen und Berglen und seine bisherige Entwicklung möglichst gut kennen. Wählen heißt für mich Verantwortung übernehmen. Ich bin glücklich, wählen zu dürfen. Unsere Demokratie kann nur dauerhaft bestehen, wenn wir Bürgerinnen und Bürger uns aktiv beteiligen.“

Christa Jooß, ehemalige Gemeinderätin


... mir die Zukunft der Gemeinde mit ihrer ländlichen Prägung wichtig ist.“

Gerd Kerzinger, Gastronom im Angusstüble und Landwirt

... uns Kommunalpolitik wichtig ist, sowohl privat als auch für die Landfrauen."

Gudrun Holzwarth und Gerlinde Schablin, Vorstände der Landfrauen Berglen

Am Sonntag haben die Bürger in Berglen die Wahl, wer neuer Bürgermeister oder neue Bürgermeisterin wird. Katja Weidlich, Holger Niederberger, Ulrich Werner, Joachim Reymann, Samuel Speitelsbach und Albert Krauß stehen auf dem Stimmzettel, wobei Letzterer zurückgezogen hat. Ankreuzbar wird sein Name trotzdem sein. Insgesamt haben 5280 Berglener das Recht zu wählen. Etwas mehr als 1700 Personen haben Briefwahlunterlagen angefordert. Davon seien auch schon ziemlich viele wieder zurückgekommen,

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