Berglen

Berglen: Sven Thieme ist der neue Bauhofleiter im Ort

Bauhofleiter
Ortstermin am künftigen Bauhofstandort mit Sven Thieme, Bürgermeister Holger Niederberger und Bauamtsleiter Reiner Rabenstein (v.l.). © ALEXANDRA PALMIZI

Der Neue ist ein guter Bekannter. Sven Thieme als Leiter des Bauhofs Nachfolger von Markus Albrecht war bis zu dessen Ausscheiden, beziehungsweise Weggang und seiner Wahl Ende April durch den Gemeinderat, dessen Stellvertreter. Der 46-Jährige, der in Allmersbach im Tal wohnt und in Berglen aufgewachsen ist, arbeitet seit 14 Jahren bei der Gemeinde Berglen.

Er ist gelernter Garten- und Landschaftsbauer, arbeitete als solcher in einem Betrieb in Necklinsberg, bis er von Bauamtsleiter Reiner Rabenstein abgeworben wurde. Mit den Aufgaben, die im Bauhof als Chef auf ihn zukommen, ist er seit langem vertraut, mit der Verwaltung, zu der die Zeiterfassung, die Betreuung der Fahrzeuge, die Urlaubsplanung, überhaupt die Personalführung, gehören. Dass er sich auskennt, stellte er bei der offiziellen Vorstellung in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats unter Beweis, als er danach gefragt wurde, mit welchem „System“ der Bauhof das Mähen der öffentlichen Grünflächen erledigt und dazu nachvollziehbar erklärte, dass es nur dem Anschein nach so aussehe, als werde da doppelt und damit unnötig an gleicher Stelle gefahren.

Der Ärger mit den Nachbarn vor allem wegen des Winterdiensts hat ein Ende

Beim Ortstermin mit Thieme sind auch Rabenstein und Bürgermeister Holger Niederberger dabei. Auf deren Vorschlag findet dieser nicht am bestehenden Bauhof am Schumannweg in Oppelsbohm statt, sondern am künftigen Standort am Rande des Gewerbegebiets Erlenhof. Mit diesem hat es in absehbarer Zeit und endlich ein Ende mit dem Ärger der Nachbarn über die Beeinträchtigungen durch den Bauhofbetrieb, vor allem, wenn die Männer im Winterdienst sehr früh morgens mit den Fahrzeugen losziehen. Zum andern wird der neue Bauhof über deutlich mehr Platz verfügen und damit die Chance für mehr Personal und neue Fahrzeuge eröffnen.

Im Frühjahr beginnen die Erschließungsarbeiten für das Wohngebiet Pfeiferfeld in Steinach. Mit 4000 Kubikmeter Erdaushub von dort ist die Auffüllung des Bauhofsareals, das wie das gesamte Gewerbegebiet am Hang liegt, vorgesehen, inklusive des Baus der erforderlichen Stützmauer. Mit ihr wird die Erschließung dort auch losgehen. Dieser Anteil des Erdaushubs muss also nicht abgefahren oder entsorgt werden, sondern wird ortsnah wieder eingebaut. Das Areal ist etwa einen halben Hektar groß und wird sich von der Landesstraße bis zur Stichstraße oberhalb, die die Zufahrt wird sowie ab den Strommasten etwa 20 Meter in Richtung Birkmannsweiler erstrecken.

Noch ist die Planung für die Gebäude nicht festgelegt, mit der Baugenehmigung ist Ende 2023 zu rechnen, so dass es im Frühjahr 2024, vorbehaltlich des Baubeschlusses des Gemeinderats, losgehen könnte. Anschließend ist mit einer Bauzeit von etwa anderthalb Jahren zu rechnen, so dass Fertigstellung/Inbetriebnahme im Herbst 2025 sein könnte, wobei auch die Abwicklung des alten Areals und der Umzug noch Herausforderungen werden. „Derzeit nicht abschätzbar angesichts der Unwägbarkeiten“, so Rabenstein auf die Frage nach den Kosten. Aber dass es „mehrere Millionen“ sein werden, davon könne man getrost ausgehen, ergänzt Niederberger.

Im Gemeinderat sei man sich einig, dass der Bauhof aus dem Wohngebiet in Oppelsbohm raus müsse, dass es einen Neubau brauche und eine wenn auch knappe Mehrheit dort sei für diesen Standort hier. Für Rabenstein gibt es an dessen Eignung keinen Zweifel. Hier sei eine Tankstelle in der Nähe, die Landesstraße, es gebe keine Wohngebietsnachbarn. Aus Sicht von Thieme ist das Wichtigste, dass der Bauhof aus dem Ort rauskommt. Und am Rande von Berglen liege der neue Standort genau genommen eigentlich auch nicht. Nach Reichenbach, Spechtshof und Lehnenberg sei es künftig näher. Er verweist wie Rabenstein darauf, dass es mit dem neuen Standort keine Außenlager mehr braucht, künftig die Arbeitswege kürzer werden, alles einfacher wird, und der neue Bauhof eben entsprechend den heutigen Anforderungen und auch den Bedürfnissen des Personals gemäß gebaut werden kann. Auch daran habe es beim bisherigen Standort, dem darauf in den 70er-Jahren gebauten Bauhof mehr und mehr gehapert, betont auch Niederberger: „Wir hätten dort ja schon lange erweitern müssen, bloß es ging halt nicht.“

Der Neue ist ein guter Bekannter. Sven Thieme als Leiter des Bauhofs Nachfolger von Markus Albrecht war bis zu dessen Ausscheiden, beziehungsweise Weggang und seiner Wahl Ende April durch den Gemeinderat, dessen Stellvertreter. Der 46-Jährige, der in Allmersbach im Tal wohnt und in Berglen aufgewachsen ist, arbeitet seit 14 Jahren bei der Gemeinde Berglen.

Er ist gelernter Garten- und Landschaftsbauer, arbeitete als solcher in einem Betrieb in Necklinsberg, bis er von Bauamtsleiter

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