Berglen

Die neue Konrektorin der Nachbarschaftsschule ist ein Natur-Fan

konrektorin
Gudrun Kägi. © speiser

Ein Jahr war die Stelle vakant, seit Beginn des neuen Schuljahrs hat Rektor Jörg Ziegler wieder eine(n) Stellvertreter(in) und Unterstützung in der Leitung: Gudrun Kägi, 45, ist die neue Konrektorin der Nachbarschaftsschule.

Sie ist in Stetten aufgewachsen, hat in Waiblingen am Staufer-Gymnasium Abitur gemacht, das Referendariat in Heidenheim absolviert, wo auch ihre erste Lehrerstelle war. Dann zog es sie aber wieder ins Remstal, in den Rems-Murr-Kreis zurück. Sie unterrichtete in Schornbach, leitete die Schule zudem ein Jahr kommissarisch. Dann wurde sie Konrektorin der Anne-Frank-Schule in Schmiden, wo sie sechs Jahre blieb und ebenfalls die Schule für anderthalb Jahre in Vertretung leitete. Das ist eine Ganztagsschule wie in Berglen und auch von der Größe her mit der Nachbarschaftsschule vergleichbar.

Sie wohnt in Strümpfelbach im Remstal

Für die Berglener Stelle hat sie sich beworben, weil sie an eine Schule wechseln wollte, wo man mit den Kindern viel raus kann, wo die Schule „naturnah“ liegt. Dafür sei der Standort in Oppelsbohm geradezu ideal. Gudrun Kägi wohnt im Remstal-Strümpfelbach. Die tägliche Fahrerei von dort und zurück sei zwar etwas länger als zuvor in Schmiden, dafür aber, weil „gegen den Strom“, ohne lästige Staus und damit angenehmer.

In ihrem Sachunterricht-Studium war Biologie Schwerpunkt. Sie hat während des Studiums ökologische Schullandheimaufenthalte organisiert. An der Berglener Grundschule unterrichtet sie alle Fächer, in der dritten Klasse ist sie Klassenlehrerin, wobei das Deputat natürlich in Unterrichts- und Leitungsstunden unterteilt ist. Im Rektorat hat sie die klassischen Konrektoraufgaben: Stunden- und Vertretungspläne erstellen. Wobei Weiteres sich aus der Situation ergebe.

Besonders froh über den Atelier-Unterricht

Was sie als Lehrerin angeht, freut sie sich nicht zuletzt auf den Atelier-Unterricht, fächerübergreifend, mit Experimenten zu Themen, die sonst etwas untergehen, wobei die jeweils über zehn Wochen laufen. Derzeit lautet ihres „Wasser“. Die durch den Wegfall der Sekundarstufe freigewordenen naturwissenschaftlichen Fach- und Technikräume würden voll genutzt, diese hervorragende Ausstattung komme natürlich den Grundschülern zugute.

Das Kollegium sei sehr engagiert

Selbstverständlich hat sie sich ihre künftige Wirkungsstätte vorher angeschaut. Berglen kannte sie bereits von ihrer Zeit in Schornbach her. Der Standort ideal, das Kollegium sei sehr engagiert, die Zusammenarbeit mit Ziegler konnte sie sich sehr gut vorstellen, „das Gesamtpaket hat also gepasst.“

Dass sie auch mal Rektorin einer Schule wird, kann sie sich sehr gut vorstellen, es sei zumindest nicht ausgeschlossen, „ich hab ja noch ein paar Jährchen vor mir“, und auch von daher, dass sie ja Leitungserfahrung aus zwei Schule „mitgenommen“ hat: „Ich habe da viele Einblicke gewonnen. Ich trug Verantwortung und konnte mitgestalten. Aber damit kein Missverständnis aufkommt: Ich fühle mich auch als Konrektorin wohl.“

Sie wandert gerne und fährt Mountainbike

Sie hat sich schon vor einem Jahr beworben, also nicht erst während des „Corona“-Jahres 2020. Es kam aber viel dazwischen. Corona, die Präventionsmaßnahmen, seien bislang zum einen provisorisch, bedeuteten zum anderen gleichwohl einen Riesenaufwand, viel Organisation. Eine der nächsten Aufgaben müsse sein, wie man die Lehrer da wieder etwas entlasten könne.

Zu ihren Hobbys befragt, kommt als Antwort nach dem bisher Gesagten nicht ganz überraschend: „Viel draußen sein“. Also Wandern und auch Mountainbiken. Als sie wusste, dass es in Oppelsbohm mit der Stelle klappt, ist sie Berglen mal ganz abgefahren mit dem Rad, inklusive der Gehöfte oben auf den Hügeln: „Da bekommt man einen besseren Eindruck, als wenn man mit dem Auto durchbraust.“

Und wie wär’s, mit dem Rad von daheim zur Arbeit zu pendeln? Da muss sie lachen. Das sei zwar durchaus eine gute Idee, aber doch unrealistisch. „Ich habe ja immer Unterrichtsmaterial dabei und zwar mehrere Taschen voll damit.“

Ein Jahr war die Stelle vakant, seit Beginn des neuen Schuljahrs hat Rektor Jörg Ziegler wieder eine(n) Stellvertreter(in) und Unterstützung in der Leitung: Gudrun Kägi, 45, ist die neue Konrektorin der Nachbarschaftsschule.

Sie ist in Stetten aufgewachsen, hat in Waiblingen am Staufer-Gymnasium Abitur gemacht, das Referendariat in Heidenheim absolviert, wo auch ihre erste Lehrerstelle war. Dann zog es sie aber wieder ins Remstal, in den Rems-Murr-Kreis zurück. Sie unterrichtete in

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