Berglen

Erster Bewerber fürs Bürgermeisteramt in Berglen stellt sich vor: Holger Niederberger

Niederberger
Holger Niederberger ist derzeit Pressesprecher der Stadt Weinstadt. Das Foto entstand 2018 in Beutelsbach. Jetzt bewirbt sich der 44-Jährige für das Bürgermeisteramt in Berglen. © Gaby Schneider

Hoppla, plötzlich nimmt das Bewerberkarussell fürs Amt des Bürgermeisters Fahrt auf: Fünf Bewerbungen liegen schon vor, doch der erste, der seine Kandidatur öffentlich macht, ist Holger Niederberger, 44 Jahre alt und gebürtiger Berglener. Am Mittwochmorgen (19.5.) hat er seine Unterlagen eingereicht. Er tritt als parteiloser Kandidat an und stellt sich in einer umfangreichen Pressemitteilung noch am Tag seiner Bewerbung vor. Er hat Politik-, Kultur- und Sozialwissenschaften in Tübingen und Berlin studiert. Praktische politische Erfahrungen sammelte der zweifache Familienvater als Mitarbeiter im Deutschen Bundestag. 

Mit der Familie kehrte Niederberger vor sechs Jahren nach Berglen zurück

2015 hat er sich gemeinsam mit seiner Familie dazu entschieden, nach 13 Jahren in Berlin in die Berglen zurückzukehren und beruflich in der Kommunalpolitik Fuß zu fassen. Seit 2018 arbeitet Holger Niederberger als persönlicher Referent des Weinstädter Oberbürgermeisters Michael Scharmann, berät ihn in politischen Fragen. Als Pressesprecher der Großen Kreisstadt steuert und organisiert er den öffentlichen Auftritt des Oberbürgermeisters und der Stadtverwaltung in der Öffentlichkeit. Daraus zieht er Schlüsse für sein neu angepeiltes Amt: „Eine frühzeitige und faire Kommunikation liegt mir am Herzen“, schreibt Niederberger.

Als der gelernte Kameramann 2001 sein Studium der Politik- und der Empirischen Kulturwissenschaften in Tübingen begann, sei in ihm auch der Wunsch gewachsen, sich politisch zu engagieren. Nach seinem Umzug nach Berlin 2003 und dem Wechsel an die Humboldt-Universität arbeitete er parallel zu seinem Studium als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei verschiedenen Bundestagsabgeordneten. In den Wahlkreisen vor Ort organisierte er Bürgerdialoge, managte Bürgeranfragen und beriet die Abgeordneten in kommunikativen und politischen Fragen.

„Ich möchte die Berglen positionieren als eine Gemeinde, die aus dem Bewusstsein ihrer Tradition in die Zukunft geht. Es gilt, die lokale Infrastruktur weiter zu verbessern“, so Niederberger. Es bleibe wichtig, die Gemeinde mit Leben zu füllen. „Eine gesunde Gemeinde wächst stetig - ausgewogen und immer im Einklang mit den Menschen, die heute bereits hier wohnen“, so der Kandidat. Für den 44-Jährigen hat der Wahlkampf ab sofort begonnen, er geht mit der Internetadresse www.holgerniederberger.de an den Start, auf der Bürger und Vereine mit ihm Termine vereinbaren können. „Ich möchte möglichst viele persönliche Gespräche führen - selbstverständlich unter Einhaltung der jeweiligen Corona-Regeln - und dabei meine Themen und Ziele noch erweitern und ergänzen.“

Weitere Kandidaten kommen aus Winnenden und Waiblingen

Unsere Zeitung erfuhr die Namen von den vier weiteren Kandidaten. Als Erster hat Joachim Reymann aus Waiblingen seine Bewerbung abgegeben, er ist 57 Jahre alt und verheiratet. „Ich bin selbstständiger Ökonomiecoach“, erzählt er am Telefon. Politische Erfahrungen habe er in der Partei „Die Basis“ gesammelt, für die er kürzlich für den Landtag kandidiert habe. Der Winnender Rechtsanwalt Werner Bürkle kandidiert auch, bis Redaktionsschluss war aber nur seine Mailbox erreichbar. Die weiteren Bewerber sind Katja Weidlich aus Berglen, sie ist Elternbeirätin in der Nachbarschaftsschule. Und der „Dauerkandidat“ Samuel Speitelsbach, der Mitglied der AfD-Partei ist.

Hoppla, plötzlich nimmt das Bewerberkarussell fürs Amt des Bürgermeisters Fahrt auf: Fünf Bewerbungen liegen schon vor, doch der erste, der seine Kandidatur öffentlich macht, ist Holger Niederberger, 44 Jahre alt und gebürtiger Berglener. Am Mittwochmorgen (19.5.) hat er seine Unterlagen eingereicht. Er tritt als parteiloser Kandidat an und stellt sich in einer umfangreichen Pressemitteilung noch am Tag seiner Bewerbung vor. Er hat Politik-, Kultur- und Sozialwissenschaften in Tübingen und

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