Berglen

Maximilian Friedrich aus Berglen siegt bei Backnanger OB-Wahl mit Riesenvorsprung

Wahl
Der Gang des Wahlsiegers auf die Bühne: Maximilian Friedrich mit seiner Frau Kerstin. © Alexander Becher

Die Berglener müssen sich nach einem neuen Bürgermeister umschauen. Ihr bisheriger, Maximilian Friedrich, ist am Sonntag mit riesigem Vorsprung zum neuen Oberbürgermeister von Backnang gewählt worden. Er erhielt im zweiten Wahlgang knapp 81,5 Prozent der Stimmen.

Vor zwei Wochen war Friedrich ganz knapp am Sieg bereits im ersten Wahlgang vorbeigeschrammt. Er bekam knapp 49,5 Prozent der Stimmen, wobei ihm nur 137 Stimmen zur absoluten Mehrheit fehlten. Allerdings bedeutete dieses Ergebnis auch, dass er für den zweiten Wahlgang der haushohe Favorit war. Zumal sein schärfster Konkurrent, der Künzelsauer Bürgermeister Stefan Neumann, der nur knapp 24,5 Prozent erhielt, halb so viel Stimmen wie Friedrich, und damit weit abgeschlagen auf Platz zwei landete, daraus noch am Wahlabend die Konsequenz zog, nämlich erklärte, dass er zum zweiten Wahlgang nicht mehr antreten werde. Noch zwei weitere Kandidaten, allerdings „unter ferner liefen“, zogen ebenfalls ihre Kandidatur zurück, so dass noch fünf Bewerber verblieben, darunter vor allem der Backnanger Bauunternehmer und Stadtrat Jörg Bauer.

Schon um Viertel nach sechs war die Messe eigentlich gesungen

Bei der Auszählung der Stimmen des zweiten Wahlgangs, in der die einfache Mehrheit reicht, war die Messe schnell gesungen. Es zeichnete sich schon Viertel nach sechs ab, dass es bei Friedrich nur noch darum gehen würde, ob er über oder unter 80 Prozent landet. Der Sieg des 34-Jährigen stand also spätestens ab da nicht mehr infrage. Um kurz nach 19 Uhr war er endgültig Gewissheit. Die eindeutige Ausgangslage für den zweiten Wahlgang dürfte zumindest mitverantwortlich dafür sein, dass die Wahlbeteiligung mit (immerhin noch) 44,4 Prozent etwas niedriger lag als beim ersten Wahlgang (55 Prozent).

Friedrich war vor einem Dreivierteljahr in Berglen wiedergewählt worden (mit knapp 96 Prozent). Seine Kandidatur in Backnang, nach dem Sieg von Amtsinhaber Frank Nopper bei der Stuttgarter OB-Wahl, begründete er mit seiner Bindung an die Stadt nach wie vor, seinen vielfältigen, langjährigen Kontakten dorthin. 2012 war er erstmals in Berglen gewählt worden. Damals hatte er ebenfalls im ersten Wahlgang nur hauchdünn die absolute Mehrheit verfehlt. Er sei absolut überwältigt, ja tief bewegt, so Friedrich am Telefon auf Nachfrage. Er habe zwar ein gutes Gefühl gehabt, aber auf so ein Ergebnis nicht zu hoffen gewagt. Zu Berglen befragt verweist er darauf, dass sein Wechsel, die Termine, noch zwischen den beiden Kommunen abgestimmt werden müssen. Er werde den Gemeinderat, den Ältestenrat, miteinbeziehen, was den Wahltermin seines Nachfolgers (oder seiner Nachfolgerin) angehe. Aber jetzt werde er erst mal im kleinsten Familienkreis anstoßen, ehe es am nächsten Morgen in Berglen mit der Vorbereitung einer sauberen Amtsübergabe weitergehe.

Die Berglener müssen sich nach einem neuen Bürgermeister umschauen. Ihr bisheriger, Maximilian Friedrich, ist am Sonntag mit riesigem Vorsprung zum neuen Oberbürgermeister von Backnang gewählt worden. Er erhielt im zweiten Wahlgang knapp 81,5 Prozent der Stimmen.

Vor zwei Wochen war Friedrich ganz knapp am Sieg bereits im ersten Wahlgang vorbeigeschrammt. Er bekam knapp 49,5 Prozent der Stimmen, wobei ihm nur 137 Stimmen zur absoluten Mehrheit fehlten. Allerdings bedeutete dieses

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