Berglen

Mehr Bus-Verbindungen nach Klagen von Eltern

Schule in Oppelsbohm_0
Von der Schule in Oppelsbohm brauchen Kinder lange, bis sie daheim in Reichenbach, Lehnenberg und Spechtshof sind. © ZVW/Alexandra Palmizi

Berglen. Mehr als eine Stunde brauchen Grundschüler aus Reichenbach, Spechtshof und Lehnenberg, bis sie mit dem Bus von der Nachbarschaftsschule in Oppelsbohm daheim sind. Ein Zustand, den Eltern für untragbar, für ihre Kinder unzumutbar halten. Schule, Gemeinde, Landratsamt, VVS und das betreffende Busunternehmen haben sich auf die Klagen hin zusammengesetzt und sich Abhilfe überlegt.

Es geht um drei Verbindungen. Nach der vierten Schulstunde, Unterrichtsende 11.25 Uhr, fahren die Schüler aus diesen Orten mit dem Bus nach Steinach, wo sie umsteigen müssen. Es gibt keine Verbindung. Bis der Anschlussbus kommt, dauert es eine halbe Stunde. Eine lange Wartezeit für Grundschüler.

Nach der vierten Stunde, Unterrichtsende 12.30 Uhr, beginnt das lange Warten auf den Bus bereits an der Schule. Der fährt zwar direkt, also ohne Umsteigen für die Schüler, in die Orte, aber er kommt erst um 13.13 Uhr. Nach dem Ende des Nachmittagsunterrichts um 15.30 Uhr, ist wieder Umsteigen in Steinach nötig, aber dabei ist die Zeit dafür so knapp bemessen, dass, wenn der Bus von der Schule sich etwas verspätet, der Anschlussbus bereits weg ist, die Kinder ihn also nicht mehr erwischen.

Eltern holen Kinder an der Haltestelle in Steinach ab

Silke Dürr aus Reichenbach, die einen achtjährigen Sohn hat, der die dritte Klasse besucht, meint zu der Nachmittagsverbindung, dass diese eigentlich, weil da keine lange Wartezeit entstehen sollte, nicht schlecht sei, wäre, wenn der Anschlussbus halt warten würde. Die Kinder seien dann eben von Eltern abgeholt worden. „Man kann Kinder in dem Alter nicht stehen lassen. Die wissen ja noch nicht, wie sie, wenn der Bus weg ist, weiterkommen würden. Die Eltern trichtern ihnen ja auch ein, dass sie nur mit dem Bus fahren sollen, den sie kennen.“

Silke Dürr weiß zu den Mittagsbussen, dass auch Eltern lieber ihre Kinder gleich von der Schule abholen, weil auf die daheim das Mittagessen, Hausaufgaben und Freizeittermine (Vereine) warten oder weil sie ihrem Nachwuchs nicht zumuten wollen, bei schlechtem Wetter im Freien auf den Bus warten zu müssen.

Die Änderungen – Bürgermeister Maximilian Friedrich spricht von „Nachsteuerungen“ zum neuen, seit 1. August geltenden Fahrplan – sollen voraussichtlich mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember gelten. Es solle eine weitere, direkte Verbindung in die Orte geben, bei der der Bus um 11.43 Uhr an der Haltestelle bei der Schule in Oppelsbohm abfährt, also 18 Minuten nach Unterrichtende um 11.25 Uhr. Eine Wartezeit, die Silke Dürr für vertretbar, zumutbar hält, erst recht im Vergleich zum bisherigen Zustand.

Die reine Fahrzeit für die Strecke beträgt nur etwa zehn Minuten

Ebenfalls eine weitere, gleichfalls direkte Verbindung, soll es nach der fünften Unterrichtsstunde, Ende 12.30 Uhr, geben. Der Bus wird um 12.38 Uhr abfahren, was ausreicht, um zur Haltestelle zu kommen und zum anderen keine lange Wartezeit bedeutet. Die direkten Busse brauchen für die rund vier Kilometer nach Reichenbach etwa zehn Minuten, damit verkürzen sich also die Zeiten, die die Schüler bis nach Hause brauchen, erheblich.

Bei dem Problem Nachmittagsunterricht wurde vereinbart, dass die betreffenden Busfahrer in Steinach warten müssen, dazu verpflichtet werden, bis der Bus von Oppelsbohm da ist und die Schüler damit tatsächlich umsteigen können. Auch auf der Linie nach Öschelbronn gibt es Ärger. Dort wird ebenfalls eine zusätzliche Verbindung eingerichtet, für das Unterrichtsende nach der vierten Stunde (11.25 Uhr). Der Bus wird dann um 11.33 Uhr abfahren.


Berglen. Mehr als eine Stunde brauchen Grundschüler aus Reichenbach, Spechtshof und Lehnenberg, bis sie mit dem Bus von der Nachbarschaftsschule in Oppelsbohm daheim sind. Ein Zustand, den Eltern für untragbar, für ihre Kinder unzumutbar halten. Schule, Gemeinde, Landratsamt, VVS und das betreffende Busunternehmen haben sich auf die Klagen hin zusammengesetzt und sich Abhilfe überlegt.

Es geht um drei Verbindungen. Nach der vierten Schulstunde,

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