Berglen

Planung für den Spielplatz im Neubaugebiet Hanfäcker vorgestellt

Schaukel Spielplatz Symbolfoto Symbol
Symbolfoto. © Alexandra Palmizi

Zu dem aus finanziellen Gründen verschobenen Spielplatz im Neubaugebiet Hanfäcker in Rettersburg findet am Mittwoch, 13. Oktober, eine Informationsverantaltung vor Ort statt (Beginn 15 Uhr). Dabei können, sollen Interessierte sich zum Entwurf des Landschaftsarchitekten Wolfgang Blank äußern und eigene Anregungen beisteuern, Vorschläge machen. Die Verzögerung hatte für ziemlichen Unmut bei den Familien gesorgt, die bereits in dem Gebiet wohnen.

Der Entwurf wurde in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses vorgestellt. Endgültig beraten und beschließen wird den Bau der Gemeinderat voraussichtlich in der November-Sitzung. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beschränkt ausgeschrieben werden. Das Areal für den Spielplatz liegt am östlichen Rand von Hanfäcker, unten am Hang. Dort ist bislang eine öffentliche Grünfläche. Blank sieht nach Osten, zum angrenzenden Buchenbach hin, sowie nach Süden, Richtung Ortsmitte, einen dicht bepflanzten Erdwall vor. Dieser soll den gesamten Spielbereich begrenzen.

Besonderheiten sollen eine Murmelbahn und Trampoline sein

Blank will die Modellierung des Geländes für zwei Spielbereiche für kleinere Kinder (drei bis sechs Jahre) nutzen, einen für ältere (sieben bis 14 Jahre). Diese sollen so gestaltet und getrennt sein, dass sie für die Kinder gut überschaubar sind. Für das „Revier“ der Älteren schlägt Blank eine Kletterskulptur aus Holzstämmen und Netzen sowie eine Kombination aus drei kleinen Trampolinen vor, als „Bewegungsangebote“. Für die Jüngeren rät er zu einem geschwungenen Holzpodest mit drei Häuschen, einer Rutsche und einem Sandbagger. Seine Überlegung ist, dass diese Bereiche gemeinsam mit Eltern und Geschwistern genutzt werden können. Entlang des Sitzpodests stellt sich der Planer eine Murmelbahn aus ausgehöhlten Rundhölzern vor. Altersübergreifend plant er eine Schaukel mit zwei Sitzen, eventuell ein Kombisitz für zwei Personen. Für Eltern sieht er als Sitzmöglichkeit zwei Bänke neben der Schaukel vor. Außerdem wäre noch Platz für einen kleinen Rasen zum freien Spielen und zum Herumtoben.

Die Murmelbahn und die Trampoline wären Spielgeräte, die es auf anderen Spielplätzen in Berglen noch nicht gibt, betont die Verwaltung. Sie verweist darauf, dass in dem Gebiet nicht nur Einfamilienhäuser stehen, sondern auch Mehrfamilienhäuser. Dort leben also Familien, die keinen eigenen Garten haben. Für deren Kinder biete der geplante Spielplatz „eine gute Aufenthaltsqualität“. Die Geländemodellierung und die Bepflanzung rundeten das Baugebiet ab, schafften einen guten Übergang zum angrenzenden Landschaftsschutzgebiet.

Blank rechnet mit Kosten in Höhe von rund 140.000 Euro (brutto). Die Mittel für den Bau müssen noch beschlossen, im Haushaltsplan fürs kommende Jahr bereitgestellt werden. Die Verwaltung geht davon aus, dass, wenn die Witterung mitmacht, der Bau also nicht ihretwegen unterbrochen werden muss, der Spielplatz bis Ende Mai fertiggestellt ist.

Der Ausschuss hat der Planung zugestimmt und empfiehlt dem Gemeinderat, den erforderlichen Baubeschluss zu fassen, die Finanzierung im kommenden Haushaltsjahr vorzusehen und die Arbeiten noch in diesem Jahr auszuschreiben. Außerdem wurde angeregt, zu prüfen, ob noch Kosteneinsparungen möglich sind, und bei den Bauträgern des Gebiets nachzufragen, ob sie sich mit einer Spende beteiligen. Denn der Spielplatz kommt, wie gesagt, vor allem den Familien in den Mehrfamilienhäusern zugute. Er soll etwa in dem Zeitraum fertig sein, wenn diese Wohnungen im kommenden Frühjahr bezogen werden.

Zu dem aus finanziellen Gründen verschobenen Spielplatz im Neubaugebiet Hanfäcker in Rettersburg findet am Mittwoch, 13. Oktober, eine Informationsverantaltung vor Ort statt (Beginn 15 Uhr). Dabei können, sollen Interessierte sich zum Entwurf des Landschaftsarchitekten Wolfgang Blank äußern und eigene Anregungen beisteuern, Vorschläge machen. Die Verzögerung hatte für ziemlichen Unmut bei den Familien gesorgt, die bereits in dem Gebiet wohnen.

Der Entwurf wurde in der jüngsten Sitzung

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