Berglen

Sporthalle wird dieses Jahr noch fertig

Sporthalle in Berglen_0
Bei der Ortsbesichtigung staunten die Gemeinderäte erneut über die auch imposanten Innenausmaße der entstehenden Dreifeldhalle. © ZVW / Speiser

Berglen. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung eine Reihe von Nachträgen beim Bau der neuen Sporthalle in Oppelsbohm genehmigt, mit Gesamtkosten in Höhe von knapp 52 000 Euro. Bliebe es dabei, läge der Bau noch knapp unter der Kostenberechnung.

Video: Bürgermeister Friedrich über den Sporthallenneubau

Die Nachträge waren zuvor vom Architekturbüro Beutelspacher oder von der Technischen Verwaltung oder vom zuständigen Fachbüro geprüft worden. Es gibt Nachträge für Maler- und Lackierarbeiten, Schlosserarbeiten, für den elektrischen Anschluss der geplanten Fotovoltaikanlage auf dem Dach, für Dachabdichtung und Flaschnerarbeiten, für Elektroinstallation sowie für Straßen- und Landschaftsbauarbeiten.

Damit beläuft sich die voraussichtliche Abrechnung aller Gewerke inklusive Außenanlagen, laut derzeitigem Stand, auf 4,95 Millionen Euro. Das wäre eine Kostenunterschreitung von knapp 74 000 Euro gegenüber der Kostenberechnung von knapp 5,03 Millionen Euro (minus 1,6 Prozent). Nimmt man die Mehraufwendungen für die Installation der PV-Anlage in Höhe von rund 53 500 Euro, bliebe noch eine Unterschreitung von rund 20 000 Euro. Die Gemeinde bekommt für die Halle einen Zuschuss in Höhe von 600 000 Euro und für die Mensa eine Förderung in Höhe von knapp 130 000 Euro.

Als Nächstes sind der Sportboden und die Fliesen an der Reihe

Laut dem Leiter der Technischen Verwaltung Götz Müller ist mit Fertigstellung der Halle Ende November, Mitte Dezember zu rechnen. Die Einweihung soll Mitte Januar erfolgen. Die Verzögerung durch die Probleme mit der zunächst beauftragten Firma für die Zimmermannsarbeiten seien weitgehend wieder reingeholt worden. Als Nächstes ist der Innenausbau, vor allem der Einbau des Sportbodens und der Fliesen in den Räumen, an der Reihe.

Bei den Außenanlagen, mit denen ebenfalls in der Zwischenzeit begonnen wurde, hat Bürgermeister Maximilian Friedrich entschieden, dass ein Blindenleitstreifen angelegt wird, Kosten 7000 Euro. Das empfehle sich ohnehin, wenn das Areal barrierefrei sein werde, so Friedrich bei einer Ortsbesichtigung des Bau- und Umweltausschusses. Abzusehen war bereits die behindertengerechte, in Schleifen verlaufende Rampe beginnend beim Vordach der Schule um diese herum zum ersten Obergeschoss. Friedrich betonte, dass die Halle nicht nur bald fertiggestellt, sondern auch in Betrieb gehen solle. Das sei die Gemeinde angesichts der enormen Kosten für Berglener Verhältnisse den Bürgern, den Nutzern schuldig. Es sei wichtig, dass die Arbeiten fachgerecht mit gebotener Sorgfalt ausgeführt werden, aber die Verwaltung übe doch auch einen gewissen Druck aus.

Auf Vorschlag von Friedrich wird außerdem der neue Asphaltbelag auf der Gemeindeverbindungsstraße bis zum Ortseingang nach Bretzenacker verlängert. Dabei geht es um rund 250 Meter und die entsprechenden Mehrkosten. Der Bürgermeister riet, die Verbindung als Einbahnstraße bergauf mit klarer Trennung von Fußgänger- und Verkehrsbereich auszuweisen. Die Schule habe sich auch dafür ausgesprochen.

Die Arbeiten werden voraussichtlich in der ersten Sitzung nach der Sommerpause vergeben.