Berglen

Wahllokale stehen fest: Die Vorbereitungen auf die Bürgermeisterwahl in Berglen laufen auf Hochtouren

Rathaus Berglen
Das Rathaus in Oppelsbohm. © Gabriel Habermann

Die Bürgermeisterwahl wirft ihre Schatten voraus. Am Sonntag, 4. Juli, ist es so weit. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. „Wir sind mittendrin. Es ist einiges vorzubereiten“, erzählt Hauptamtsleiterin Corinna Sigloch am Telefon. Nach wie vor gebe es fünf Bewerber um die Nachfolge von Bürgermeister Maximilian Friedrich: Holger Niederberger, Katja Weidlich, Werner Bürkle, Joachim Reymann und Samuel Speitelsbach. Eine neue Bewerbung sei, Stand Freitagvormittag, nicht eingegangen.

Wahllokale müssen groß genug sein, um Abstände einhalten zu können

Da die Wahl, wie auch schon die Landtagswahl in diesem Jahr und die Wiederwahl von Maximilian Friedrich im vergangenen Jahr, inmitten der Corona-Pandemie stattfindet, sind die Planungen für die Gemeinde schwierig. „Die Pandemie wirkt sich auch auf die Wahllokale aus. Die Räumlichkeiten müssen groß genug sein, um die Abstände einzuhalten“, erklärte Sigloch in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Daher habe man sich für vier Wahllokale entschieden:

  • Die Sporthalle Oppelsbohm für Oppelsbohm, Volkhardtsmühle, Ödernhardt, Erlenhof, Bretzenacker und Oberweiler.
  • Das Bürgerhaus in Rettersburg für Rettersburg, Kieselhof, Linsenhof, Drexelhof, Öschelbronn und Stöckenhof.
  • Das Vereinszentrum Vorderweißbuch für Vorderweißbuch, Birkenweißbuch und Streich.
  • Die Turn- und Versammlungshalle Steinach für Steinach, Kottweil, Reichenbach, Lehnenberg, Spechtshof, Hößlinswart.

Zusätzlich soll es zwei Briefwahlbezirke geben. In den vier Wahllokalen sollen wohl auch die Stimmzettel für die Bundestagswahl am 26. September in die Wahlurnen geworfen werden. Zumindest, wenn es die Pandemie zulässt.

Briefwahlunterlagen werden erst in etwa drei Wochen versendet

Bis es so weit ist, wählen die Bürgerinnen und Bürger in Berglen allerdings zuerst einen Nachfolger für Maximilian Friedrich, der bekanntlich nach Backnang wechselt. „Wir sind gerade dran, die Wahlhelfer zu organisieren“, berichtet Corinna Sigloch aus dem Rathaus. Die Wahlbenachrichtigungen habe man bereits versandt. „Hier gilt es zu beachten, dass die Briefwahlunterlagen wohl erst am 15. oder 16. Juni in den Haushalten ankommen. Bis zum 10. Juni läuft die Bewerbungsfrist. Erst danach können die Unterlagen gedruckt werden“, erzählt Sigloch.

Parallel laufen im Rathaus auch die Vorbereitungen zu einem Vorstellungsevent der Bewerber für das Bürgermeisteramt. Dieses soll am Mittwoch, 23. Juni, um 19 Uhr in der Sporthalle in Oppelsbohm stattfinden. Bei einer Inzidenz von unter 150 soll die Vorstellungsrunde als Hybridveranstaltung stattfinden. Nach den aktuellen Vorgaben dürften so immerhin 40 Personen in die Halle. Möglich allerdings, dass es bis dorthin zu weiteren Lockerungen kommt. Wer nicht in die Halle kommen darf oder kann, soll die Möglichkeit bekommen, sich vom heimischen Computer zuzuschalten.

Ulrike Höflich, Gemeinderätin der BWV-Fraktion, hakte in der jüngsten Gemeinderatssitzung nach, ob es nicht möglich sei, dass man nur Menschen ab einem gewissen Alter in die Halle lässt, die möglicherweise Probleme haben, sich online zuzuschalten. Bürgermeister Maximilian Friedrich antwortete, dass er die Idee emotional nachvollziehen könne. „Das wird allerdings rechtlich nicht haltbar sein“, vermutete er.

FBB-Gemeinderat Oliver Klenk brachte den Vorschlag ein, komplett auf das Internet zu setzen und keine Zuschauer in der Halle zuzulassen. „Nachher haben wir hier ein Superspreader-Event“, befürchtete er.

Bürgermeister Maximilian Friedrich meinte zwar, dass er sich bei allem, was seinen Nachfolger oder seine Nachfolgerin betreffe, nicht einmischen wolle. „Aber Stand jetzt würde ich solch eine Veranstaltung für vertretbar halten. Kommunalpolitik lebt auch von Begegnung.“

Jeder Bewerber soll zehn Minuten Redezeit bekommen, im Anschluss folgen Fragen der Bürger.

Die Bürgermeisterwahl wirft ihre Schatten voraus. Am Sonntag, 4. Juli, ist es so weit. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. „Wir sind mittendrin. Es ist einiges vorzubereiten“, erzählt Hauptamtsleiterin Corinna Sigloch am Telefon. Nach wie vor gebe es fünf Bewerber um die Nachfolge von Bürgermeister Maximilian Friedrich: Holger Niederberger, Katja Weidlich, Werner Bürkle, Joachim Reymann und Samuel Speitelsbach. Eine neue Bewerbung sei, Stand Freitagvormittag, nicht

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