Fellbach

Fellbach: Ab September Mittagstisch für Senioren im Familienzentrum

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Symbolfoto: Mittagstische sind ein weit verbreitetes Konzept, wie hier in der Waiblinger Christuskirche. © ZVW/Gabriel Habermann

Während der Corona-Pandemie sei der persönliche Austausch zu kurz gekommen, deshalb möchte der Evangelische Verein in Kooperation mit der Stadt mit dem Angebot „Tischlein deck dich“ ab dem 1. September einen neuen Treffpunkt ins Leben rufen: Für sieben Euro können Senioren montags und donnerstags gemeinsam speisen. Wer in Besitz einer Bonus-Card ist, zahlt die Hälfte.

„Vor allem für ältere Menschen war der fehlende soziale Kontakt schwer zu verkraften“, betonten Axel Wilhelm, Diakonischer Vorstand des Evangelischen Vereins, und Johannes Berner, Erster Bürgermeister und Sozialdezernent der Stadt Fellbach. „Gemeinsam essen, sich austauschen und mit Bekannten treffen“ - so lautet das Ziel des im Stadtteil- und Familienzentrum startenden Mittagstisches für Seniorinnen und Senioren. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt hervor.

Der Startschuss für „Tischlein deck dich“ wird nach Angaben der Stadt am Donnerstag, 1. September, um 12 Uhr im Stadtteil- und Familienzentrum, Eberhardstraße 37 in Fellbach sein.

Mittagstisch: Zweimal wöchentlich

„Essen hält Leib und Seele zusammen“, erklären Berner und Wilhelm. Noch schöner sei es allerdings, wenn nicht allein, sondern mit Freunden und Bekannten zusammen gespeist werden könne. In Kooperation mit dem Stadtteil- und Familienzentrum (SFZ) lädt der Evangelische Verein daher künftig zweimal in der Woche zum Mittagstisch ein. 

„Die hellen Räume im SFZ eignen sich hervorragend als Treffpunkt“, sagt Johannes Berner überzeugt. Außerdem erleichtere die dortige Küche die Vorbereitung. Die Räume werden der Pressemitteilung zufolge von der Stadt kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Birgit Frey und Ulrike Weidle, zwei erfahrene Alltagsbegleiterinnen des Evangelischen Vereins, organisieren das Angebot. Sie freuen sich schon vor dem Start von „Tischlein deck dich“ über eine Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die tatkräftig mithelfen werden.

Veranstaltung dient auch der Information

Der Mittagstisch soll zu einem festen Bestandteil im SFZ werden, wie die Stadt mitteilt. Angedacht ist neben dem gemeinsamen Essen auch ein in unregelmäßigen Abständen stattfindender Informationsaustausch.

Darin soll es vor allem um für Senioren und Seniorinnen interessante Themen gehen. „Hier nehmen wir auch Fragen von den Gästen auf, berichten über Neues aus Fellbach oder informieren über andere Themen“, erläutert der Vorstand des Evangelischen Vereins das Konzept. Finanziell unterstützt wird der Mittagstisch laut Stadt durch die Fritz-und-Klara-Doll-Stiftung sowie durch die Richard-Baehrle-Stiftung, die die Förderung von Projekten für Ältere in Fellbach zum Ziel haben. „Eine große Erleichterung für uns!“, bedankt sich Axel Wilhelm.

Eine Anmeldung ist notwendig

Der Vorstand des Evangelischen Vereins bittet interessierte Seniorinnen und Senioren um eine Anmeldung zum gemeinsamen Mittagstisch.

„Wir müssen planen, und dies können wir nur, wenn wir wissen, mit wie vielen Gästen wir rechnen dürfen. Außerdem wollen wir keine Nahrungsmittel verschwenden.“

Interessierte können sich telefonisch, per Mail oder auch direkt beim Mittagstisch anmelden - für einmal oder auch für mehrere Termine.

Anmeldungen

Anmeldungen für den Mittagstisch unter der Telefonnummer 07 11/58 56 76 38 (bitte auch auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht hinterlassen - Name, Datum der Teilnahme) oder unter mittagstisch@ev-fellbach.de oder direkt nach dem Mittagstisch auf der Liste vor Ort im Stadtteil- und Familienzentrum eintragen.

Während der Corona-Pandemie sei der persönliche Austausch zu kurz gekommen, deshalb möchte der Evangelische Verein in Kooperation mit der Stadt mit dem Angebot „Tischlein deck dich“ ab dem 1. September einen neuen Treffpunkt ins Leben rufen: Für sieben Euro können Senioren montags und donnerstags gemeinsam speisen. Wer in Besitz einer Bonus-Card ist, zahlt die Hälfte.

„Vor allem für ältere Menschen war der fehlende soziale Kontakt schwer zu verkraften“, betonten Axel Wilhelm,

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