Kaisersbach

Grillen im Wald verboten

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Feuer im Wald anzünden ist in Kaisersbach verboten. Die Brandgefahr ist zu hoch. © Ramona Adolf

Kaisersbach.
Die Gemeindeverwaltung Kaisersbach teilt mit, dass bei der Sonnwendfeier des SV Kaisersbach am Samstag, 24. Juni, in der Häuptleswiese, anders als bisher angekündigt, kein Sonnwendfeuer angezündet wird. Gefeiert wird aber trotzdem – bloß ohne Feuer. „In Anbetracht der großen Waldbrandgefahr wird der SV Kaisersbach in Absprache mit der Gemeinde Kaisersbach als Ortspolizeibehörde auf das Abbrennen eines Sonnwendfeuers verzichten.“

Die Gemeinde verbindet dies mit einem Hinweis: „Das Grillen an den öffentlichen Grillstellen im Gemeindegebiet Kaisersbach wird aufgrund der hohen Waldbrandgefahr ab sofort untersagt. Dies gilt insbesondere für die Grillstellen am Wassertretbecken und an der Grillstelle am Ebnisee. Gräser und Bäume haben mit der anhaltenden Trockenheit zu kämpfen und können leicht in Brand geraten. Der wenige Regen, der gegebenenfalls aus kurzen lokalen Schauern und Gewittern zu erwarten ist, mindert das Risiko kaum. Schon ein Funke kann ein größeres Feuer auslösen. Das Grillverbot gilt ab sofort bis auf weiteres“, teilt Bürgermeisterin Katja Müller mit. Auch die Stadt Stuttgart hatte bereits am Mittwoch ein Grillverbot auf öffentlichen Grillplätzen ausgesprochen.

Welzheim weist auf Gefahren hin, verbietet das Grillen aber nicht

Auch die Stadt Welzheim weist auf Nachfrage auf die erhöhte Waldbrandgefahr hin. Auch bei den Grillplätzen am Aichstrutsee wird auf diese Gefahr hingewiesen, ohne das Grillen dort zu verbieten, weil die Lage allgemein dort als eher unproblematisch eingestuft wird. Das Risiko sei gering, so Uwe Lehar von der Stadtverwaltung. Achtsam sollten die Besucher trotzdem sein. Zu erhöhter Vorsicht wird beim Grillplatz am Parkplatz Laufenmühle aufgerufen. Dieser befindet sich in Waldnähe. Diese Grillstelle wird bei den derzeitigen Temperaturen und mangelnden Niederschlägen als gefährlich eingestuft. Das Anzünden von Feuern sowie das Abbrennen von Feuerwerkskörpern auf öffentlichen Spielplätzen und anderen Flächen ist sowieso ganzjährig untersagt. sie