Kaisersbach

Kaisersbach: Klarer Zeitplan für den Breitbandausbau im Sandland ist in Arbeit

Breitband
Die Vorarbeiten für den Breitbandausbau im Sandland beginnen ein paar Kilometer entfernt, zwischen Aichstrut und Hellershof. © Gabriel Habermann

Noch warten die Bewohner im Sandland weiterhin darauf, dass nach dem Spatenstich kurz vor der Bürgermeisterwahl in Kaisersbach die ersten Bagger auch anrollen. Zu sehen ist im Schillinghof zum Beispiel noch nichts.

Dafür aber ein paar Kilometer entfernt, nämlich auf der Strecke der Kaisersbacher Straße in Richtung Schwabenpark bei Aichstrut. Hier werden Vorarbeiten gemacht für das Sandland, was Alexander Ostertag, Infrastrukturvertrieb Region Südwest, von der Deutschen Telekom bestätigt: „Die Tiefbaufirma hat mit den Arbeiten begonnen und bereits Tiefbau durchgeführt. 330 Meter an Kabel für den Breitbandausbau sind bereits verlegt.“ Die Vorarbeiten außerhalb des Sandlands sind nötig, bevor die Bagger dann im Sandland anrollen. Warum?

Ausgangspunkt des neuen Netzes ist der Hauptverteiler, auch PoP (Point of Presence) genannt. Dieses garagenähnliche Gebäude – abhängig von der Größe des Anschlussgebietes können es auch mehrere sein – wird eigens für das neue Netz errichtet. Von hier aus werden gebündelte Glasfaserleitungen („Speed-Pipes“ aus 96 Glasfasern) zu kleineren Unterverteilern, sogenannten DP (Distribution Points), und von dort aus bis in jede Straße und zu den jeweiligen Häusern/Hausübergabepunkten/HÜPs verlegt. In Hellershof oder im Schillinghof, also im Sandland, liegt ja noch kein Glasfaser, daher muss hier erst von Aichstrut über den Schadberg eine Verbindungsstrecke gelegt werden in Richtung Sandland, also Hellershof und Schillinghof.

Bei der Welzheimer Zeitung meldete sich vor kurzem auch Armin Ackermann aus Alfdorf-Birkhof, einer der Menschen im Sandland, die schon lange auf den Breitbandausbau warten, und er stellt folgende Vermutungen auf: „Die Frist zur Online-Registrierung endet am 31. März 2022, danach wird es kostenpflichtig. Das heißt also, jeder Anwohner kann sich theoretisch bis dahin Zeit lassen, die Telekom beginnt somit erst nach dem 31. März 2022. Wenn nicht klar ist, wer einen Anschluss will, wo soll man dann baggern? Wenn begonnen werden würde, dann hätte man die Eigentümer schon lange wegen des Kabelwegs von der Straße bis ins Gebäude kontaktiert, oder? Insofern erübrigt sich doch die Frage, warum noch nichts passiert ist.“

Alexander Ostertag sagt: „Diese Thesen stimmen nicht. Wir werden Herrn Ackermann noch kontaktieren. Fakt ist, die Hauseigentümer müssen sich früh anmelden, wenn sie einen Anschluss möchten. Die Vorarbeiten im Tiefbau sind davon aber unabhängig. Die Anmeldungen der Hausanschlüsse kosten nichts“, so Ostertag.

Michael Clauss wünscht sich einen Perspektivplan für Kaisersbach

Für den künftigen Kaisersbacher Bürgermeister Michael Clauss ist noch nicht ganz klar, wie das Gesamtbild rund um den Breitbandausbau in Kaisersbach aussieht. Er telefoniert und recherchiert fast täglich, um eben dieses komplette Bild von allen beteiligten Firmen zu bekommen. „Es ist mir ganz wichtig, dass nicht nur das Sandland, sondern alle anderen Teilorte und somit auch ganz Kaisersbach einen Perspektivplan erhalten. Also eine verlässliche Aussage, wann welcher Ort dran ist mit dem Breitbandausbau. Das schnelle Internet hat oberste Priorität in Kaisersbach. Sobald ich ein Gesamtbild habe, werde ich den Gemeinderat und die Bürger informieren, damit jeder eine klare Perspektive für seinen Wohnort hat“, äußert sich Clauss.

Noch warten die Bewohner im Sandland weiterhin darauf, dass nach dem Spatenstich kurz vor der Bürgermeisterwahl in Kaisersbach die ersten Bagger auch anrollen. Zu sehen ist im Schillinghof zum Beispiel noch nichts.

Dafür aber ein paar Kilometer entfernt, nämlich auf der Strecke der Kaisersbacher Straße in Richtung Schwabenpark bei Aichstrut. Hier werden Vorarbeiten gemacht für das Sandland, was Alexander Ostertag, Infrastrukturvertrieb Region Südwest, von der Deutschen Telekom

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