Kaisersbach

Keine Warteschlangen, glückliche Besucher: So war der erste Saisontag im Schwabenpark

Schwabenpark
Freude pur bei den Gästen. © Gabriel Habermann

Der Schwabenpark hat wieder offen, doch viele Besucher trauten am ersten Tag dem überraschend guten Wetter nicht oder hatten noch Corona-Angst. „Es ist auch schön, dass nicht gleich der große Ansturm kommt. So können wir noch alles testen und es spielt sich nach monatelanger Pause alles wieder ein“, erklärt Schwabenpark-Chef André Hudelmaier, der aber am kommenden Wochenende bei sonnigem Wetter den ersten Ansturm erwartet.

Froh sind die 70 Mitarbeiter, dass endlich wieder Leben im Freizeitpark ist. Auch die 21 Affen freuen sich auf neue Gesichter. Und die Corona-Verordnung wird super umgesetzt, denn die Testmöglichkeit vor Ort funktioniert. Ein positiv getesteter Corona-Fall eines Kameramanns des SWR wurde vor den Eingangstoren festgestellt, so dass im Park nur negativ getestete, genesene oder geimpfte Menschen drin sind. Das SWR-Team musste heimfahren. Und mit dem Welzheimer Niko Kappel, Titelverteidiger bei den Paralympics im Kugelstoßen, war auch der erste Stargast im Schwabenpark anzutreffen. Für den Welzheimer Redakteur, der den Corona-Test vor Ort machte und die ersten Fahrten erleben durfte, steht fest: „Es werden aktuell Kindheitsträume wahr. Man muss nicht lange warten, eigentlich gar nicht, um alles zu fahren, was einem Spaß macht. Und das Beste, man ist im Park sicher.“

Wer sich überlegt, heute in den Schwabenpark zu gehen, kann sich online unter www.schwabenpark.de anmelden. Angekommen auf dem Parkplatz des Freizeitparks, kann man sich den Eintritt mit einem Corona-Schnelltest innerhalb weniger Minuten erwerben. Jedoch völlig schmerzfrei, da der Lolli-Test nicht wehtut und auch kostenfrei ist. Und das Beste, der Test gilt 24 Stunden und Menschen, die sich nur testen lassen wollen, können auch kommen. „Ich freue mich, dass der Schwabenpark seine Tore nun wieder für Besucherinnen und Besucher öffnen kann. Der Schwabenpark hat ein sehr gutes Hygiene- und Testkonzept erarbeitet. Auch die Bevölkerung profitiert davon, da die Teststationen von jedermann genutzt werden können und den kostenlosen Bürgertest anbieten.“

Sollte der Computer streiken, so wie beim Test des Welzheimer Redakteurs vor Ort vorgefallen, wird der Schnelltest dennoch gemacht und das Ergebnis als Handprotokoll mitgegeben. Funktioniert aber digital alles, erhält man vom GSA-Team Reutlingen/Sachsenheim eine SMS und E-Mail mit dem Testergebnis. Das Test-Zentrum steht täglich von 9 bis 16.30 Uhr zur Verfügung. Und dennoch gibt es Besucher oder Anrufer, die André Hudelmaier und seine Mitarbeiter fragen, warum denn eine Maskenpflicht bestehe, wenn man vollständig geimpft sei oder der Inzidenzwert unter 35 ist. „Die meisten Menschen haben aber Verständnis für unser Konzept. Und man muss die Maske ja nur in den Warteschlangen oder in den Attraktionen tragen“, so André Hudelmaier.

Im Schwabenpark gibt es viel zu erleben. Der Höhepunkt ist sicher die Achterbahn „Hummel Brummel“, aber auch im Märchengarten zu sitzen, in dem noch Aschenputtel und der Gestiefelte Kater für eine Woche fehlen, oder mit dem neuen Schwaben-Express zu fahren, bereitet sehr viel Freude. Und wer übernachten möchte, kann ein Blockhaus mieten. „Hier werden wir im Jahr 2022 sechs weitere Blockhäuser für rund eine Million Euro bauen, da die Nachfrage sehr hoch ist. Vergangenes Jahr lag die Auslastung bei 98 Prozent“, berichtet der Schwabenpark-Chef.

„Nach sieben langen Monaten ohne Trubel im Park freuen auch wir uns sehr, unsere Gäste wieder begrüßen zu dürfen“, sagt Thomas Hudelmaier, ebenfalls Geschäftsführer der Schwabenpark GmbH & Co.KG. „Unter den besonderen Umständen der derzeitigen Situation bauen wir auf das Verständnis und die Unterstützung unserer Gäste, um die notwendigen Anpassungen für den Betrieb des Freizeitparks sicherzustellen.“ Der Schwabenpark ist nicht nur ein einzigartiges Freizeiterlebnis für die ganze Familie, die sich gemeinsam in ein actionreiches Abenteuer auf über 60 Attraktionen stürzen will, sondern auch eins der angesagtesten Kurzurlaubsziele des schwäbischen Waldes. Spezialisiert auf Familien mit Kindern lockt der Schwabenpark bereits seit 1972 mit jeder Menge Action und Abenteuer. Das parkeigene „Schwaben-Dorf“ bietet mit seinen sechs urigen und komfortabel ausgestatteten Blockhäusern ideale Voraussetzungen für einen gelungenen Familienurlaub, der auch für Gäste mit Handicap geeignet ist.

Der Schwabenpark hat täglich ab 9.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, die Kasse schließt 16.30 Uhr. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 23,50 Euro und für Kinder und Senioren (ab 60 Jahren) 20,50 Euro. Kinder unter vier Jahren erhalten freien Eintritt – ein Altersnachweis muss vorgelegt werden. Wenn man den Schwabenpark mehrmals im Jahr besuchen möchte, ist die Familien-Jahreskarte besonders zu empfehlen, diese lohnt sich bereits beim dritten Besuch.

Der Schwabenpark ist ein Familienbetrieb. Hier arbeiten auch Menschen freiwillig, die schon über 80 Jahre alt sind. Und die beiden Chefs, André und Thomas Hudelmaier, füttern zum Beispiel auch jeden Tag die 21 Affen morgens und abends selbst. „Das dauert dann schon etwas, da die Affen es mögen, wenn man mit ihnen Spaß macht und umgekehrt“, sagt André Hudelmaier.

Karten über den ZVW

Wer vergünstigte Eintrittskarten in den Schwabenpark möchte, kann diese beim Zeitungsverlag Waiblingen erwerben. Unter der Adresse zvw-shop.de oder über die Ticket-Hotline 0 71 51/566-566 können Karten bestellt werden.

Der Schwabenpark hat wieder offen, doch viele Besucher trauten am ersten Tag dem überraschend guten Wetter nicht oder hatten noch Corona-Angst. „Es ist auch schön, dass nicht gleich der große Ansturm kommt. So können wir noch alles testen und es spielt sich nach monatelanger Pause alles wieder ein“, erklärt Schwabenpark-Chef André Hudelmaier, der aber am kommenden Wochenende bei sonnigem Wetter den ersten Ansturm erwartet.

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