Kaisersbach

Noch gelten Test- und Maskenpflicht im Schwabenpark, aber wie lange?

Schwabenpark
In den Fahrgeschäften des Schwabenparks und beim Warten in den Schlangen, also wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann, gilt für alle Besucher die Maskenpflicht. © ALEXANDRA PALMIZI

Seit einer Woche hat der Schwabenpark seine Türen wieder für Gäste geöffnet. Hinein kommt man aktuell nur mit den drei „Gs“, also genesen, getestet oder geimpft. Dies wird am Eingang kontrolliert. Im Freizeitpark gilt dann während des Wartens in den Schlangen und während der Fahrt in den Fahrgeschäften eine Maskenpflicht. Am Samstag hatten sich nicht alle Gäste daran gehalten, „daher haben wir für Sonntag das Personal erhöht und noch mehr kontrolliert“, berichtet André Hudelmaier, Geschäftsführer im Schwabenpark.

Es lasse sich aber festhalten, dass die meisten Besucher die Masken tragen. „Es gibt weniger Maskenverweigerer als letztes Jahr. Dafür mehr geimpfte Personen, die meinen, sie müssten keine Maske tragen. Doch bei uns müssen alle eine Maske tragen, außer man befindet sich nicht in oder direkt vor einem Fahrgeschäft beziehungsweise im Restaurant“, berichtet André Hudelmaier.

Ruhiger Start in erste Woche, dafür „ausgebucht“ am Wochenende

„Wir hatten unter der Woche einen ruhigen Start, was gut war, um die Lolli-Tests und unser Hygienekonzept zu testen. Am Donnerstag war dann schon klar, dass wir für das Wochenende ausgebucht sind. Wer also in den Schwabenpark möchte, kann entspannt unter der Woche kommen oder sich eben für das Wochenende frühzeitig online anmelden“, so Hudelmaier. Interessant sei auch die Beobachtung, dass sehr viele Gäste bereits ihre 24-Stunden-Tests mitbringen. „Das erleichtert dann einen schnelleren Zugang“, so der Geschäftsführer. Der Einsatz der Lolli-Tests kommt bei den Kindern sehr gut an, denn man muss kein Stäbchen in die Nase stecken. Und sollte mal jemand positiv auf Corona getestet werden, würde zwar zunächst der Eintritt in den Schwabenpark verwehrt, aber das kann am nächsten Tag schon wieder anders aussehen. „Der SWR-Kameramann, der vergangenen Montag positiv bei uns getestet wurde, machte einen PCR-Test und dieser ergab dann einen Tag später ein negatives Ergebnis“, erzählt Marcel Bender, Pressesprecher des Schwabenparks.

Es ist im Freizeitpark nicht jeder Gast rund um die Uhr kontrollierbar. Natürlich gebe es auch Menschen, die entweder vergessen, ihre Maske zu tragen oder den Abstand einzuhalten. „Hier weisen wir dann freundlich auf die Pflicht hin, aber wer nicht hören möchte, den müssen wir nach Hause schicken. Das kommt zum Glück nicht so oft vor“, meint André Hudelmaier. Manche Besucher vom Wochenende fühlten sich aber dennoch nicht immer wohl, sobald man in den Schlangen auf sein Essen oder das Fahren der Attraktion wartete.

Testpflicht in Baden-Württemberg, in Bayern dafür nicht, warum?

„Der Abstand wird nicht immer eingehalten“, erzählten einige Besucher dem Zeitungsverlag Waiblingen. Ein anderer meinte, man sei es eben nicht mehr gewöhnt, eng aufeinander anzustehen. „Wir werden hier in den nächsten Wochen noch stärker kontrollieren und wir haben das Personal ja bereits am Sonntag aufgestockt. Aber jeden kann man nicht rund um die Uhr kontrollieren“, sagt André Hudelmaier. Aus seiner Sicht sei zu erkennen, dass nur noch wenige Menschen sich nicht konstant an Teile des Hygienekonzepts halten. „Ich habe eher das Gefühl, dass die Maske und das Abstandhalten für die meisten Menschen schon zur Routine geworden sind“, meint der Geschäftsführer. Und vielleicht gilt ja bald auch in Baden-Württemberg keine Testpflicht mehr im Freien.

„In Bayern werden die Gäste in den Freizeitparks nicht mehr auf die drei Gs kontrolliert. Aber eine Maskenpflicht ist in Bayern auch noch vorhanden, da wir in den Freizeitparks eben auch Indoor-Bereiche haben“, so Hudelmaier. Ob die Testpflicht in Baden-Württemberg demnächst aufgehoben wird, wisse er nicht. „Wir stehen jeden Tag in Kontakt mit dem Gesundheitsamt, aber es konnte uns bislang niemand sagen, wann die Testpflicht für Freizeitparks in Baden-Württemberg aufgehoben wird“, erklärt der Schwabenpark-Chef. Dass gar die Maskenpflicht für Freizeitparks aufgehoben werde, daran glaubt André Hudelmaier nicht und sagt: „Das kann ich mir nicht vorstellen, dass die Maskenpflicht so schnell endet. Was für uns aber eine große Erleichterung wäre, wenn die Testpflicht wegfallen würde.“

Einen Unfall, der aber nichts mit Corona zu tun hatte, gab es am vergangenen Wochenende auf dem Parkplatz des Schwabenparks. Er ereignete sich am Sonntag gegen 11.40 Uhr. Ein 41-jähriger Mercedes-Fahrer stieß mit einem achtjährigen Jungen zusammen, der zwischen parkenden Autos auf die Fahrspur trat. Der Junge wurde dabei schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus verbracht werden, wo er stationär aufgenommen wurde. Am Auto entstand bei dem Zusammenstoß geringer Sachschaden. „Wir hoffen, dass der Junge wieder gesund wird“, so André Hudelmaier.

Seit einer Woche hat der Schwabenpark seine Türen wieder für Gäste geöffnet. Hinein kommt man aktuell nur mit den drei „Gs“, also genesen, getestet oder geimpft. Dies wird am Eingang kontrolliert. Im Freizeitpark gilt dann während des Wartens in den Schlangen und während der Fahrt in den Fahrgeschäften eine Maskenpflicht. Am Samstag hatten sich nicht alle Gäste daran gehalten, „daher haben wir für Sonntag das Personal erhöht und noch mehr kontrolliert“, berichtet André Hudelmaier,

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