Kaisersbach

Schwaben Park: Negatives Urteil aus Stuttgart, Hoffnung auf Modellprojekt

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Symbolfoto. © Benjamin Büttner

Das lange Warten zehrt an den Nerven, vor allem die Mitarbeiter des Schwabenparks warten stündlich darauf, neue Informationen zu einer möglichen Öffnung zu bekommen. „Aber auch viele Besucher melden sich bei uns mit der Frage, ob wir nun offen haben“, sagt Schwabenpark-Pressesprecher Marcel Bender. Es gibt noch zwei Szenarien, die eintreten können:

1) Der Schwabenpark wird vom Sozialministerium Baden-Württemberg und dem örtlichen Gesundheitsamt als Modellprojekt ausgewählt, so dass in Begleitung einer wissenschaftlichen Studie der Schwabenpark noch gegen Ende der Pfingstferien öffnen kann. Wann fällt hier eine Entscheidung? „Wir werden die Modellprojekte noch in dieser Woche kommunizieren, aber defintiv nicht vor Freitag, 28. Mai“, erklärt Pascal Murmann von der Pressestelle des Sozialministeriums Baden-Württemberg.

2) Der Schwabenpark erhält nicht Recht vor dem Verwaltungsgericht und wird auch nicht Modellprojekt in Baden-Württemberg, dann bleibt nur die Öffnung in der dritten Stufe des aktuellen Öffnungsplanes. „Wenn ab dem kommenden Montag, 31. Mai, vier Wochen der Inzidenzwert unter 100 bliebe, dann dürften nach diesem Stufenmodell Freizeitparks wie der Schwabenpark erst öffnen. Dann wären wir aber schon kurz vor den Sommerferien, also Ende Juni beziehungsweise Anfang Juli“, äußert sich Marcel Bender, Pressesprecher des Schwabenparks. Für Schwabenpark-Geschäftsführer André Hudelmaier steht fest, dass entweder die Variante 1 oder 2 zum Erfolg führen soll.

3) Die dritte Variante ist seit Donnerstagabend keine Möglichkeit mehr: Der Schwabenpark erhielt vom Verwaltungsgericht Stuttgart die Nachricht, dass die Klage im Eilverfahren des Schwabenparks gegen die Gemeinde Kaisersbach, in dem es um die Öffnung des Freizeitparks geht, nicht erfolgreich war. Philipp Epple, Richter am Verwaltungsgericht und Pressesprecher, erklärt: „Die Klage des Schwabenparks gegen die Gemeinde Kaisersbach wurde aus drei Gründen abgelehnt. Die Gemeinde ist nicht der richtige Beklagte, da man gegen die Bundesregierung oder das Land Baden-Württemberg klagen muss, wenn es um die allgemein gültige Corona-Verordnung geht. Für das Land wäre der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim die richtige Adresse für eine Klage. Und da die Gemeinde Kaisersbach und der Schwabenpark das gleiche Ziel haben, nämlich eine Öffnung des Freizeitparks, gibt es hier in diesem Fall auch keinen Rechtsstreit. Daher wurde die Klage abgewiesen.“

Freibad ja, Freizeitpark nein

Für André Hudelmaier ist nun klar: „Wir hoffen, dass es mit dem Modellprojekt funktioniert. Es kann ja nicht sein, dass Freibäder öffnen dürfen nächste Woche und Freizeitparks nicht. Wir wollten bewusst vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart klagen, da dies der Heide-Park Soltau auch lokal machte, und im Übrigen erfolgreich, und ein Verfahren vor dem Verwaltungsgerichtshof in Mannheim, oder noch weiter oben, viel zu lange dauern würde.“

Eine vierte Variante wäre, dass das Sozialministerium in Stuttgart oder gar der Bund Freizeitparks mit zum Beispiel Freibädern gleichstellt, so dass die Kinder und Jugendlichen auch noch in den Pfingstferien die Möglichkeit hätten, das Vergnügen in den Freizeitparks zu genießen. Bürgermeisterin Katja Müller sagt: „Wir unterstützen den Antrag für das Modellprojekt weiterhin und möchten, dass der Schwabenpark schnellstmöglich öffnen darf.“

Das lange Warten zehrt an den Nerven, vor allem die Mitarbeiter des Schwabenparks warten stündlich darauf, neue Informationen zu einer möglichen Öffnung zu bekommen. „Aber auch viele Besucher melden sich bei uns mit der Frage, ob wir nun offen haben“, sagt Schwabenpark-Pressesprecher Marcel Bender. Es gibt noch zwei Szenarien, die eintreten können:

1) Der Schwabenpark wird vom Sozialministerium Baden-Württemberg und dem örtlichen Gesundheitsamt als Modellprojekt ausgewählt, so dass in

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