Kaisersbach

Schwabenpark investiert in Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste und Mitarbeiter

Schwabendorf
Im Schwabendorf des Schwabenparks wird es zusätzliche Holzhäuser für Gäste geben. Es entstehen auch Mitarbeiter-Wohnungen. © Edgar Layher

Trotz der zahlreichen Herausforderungen während der Corona-Pandemie schaffen es die Mitarbeiter des Schwabenparks bei Kaisersbach, dass die Gäste mal einen kompletten Tag im Freizeitpark nicht an Sorgen und Ängste denken.

Und für die Mitarbeiter des Schwabenparks wird auch viel gemacht. „Wir wollen sechs neue Mitarbeiter-Wohnungen schaffen und vorhandene Wohnungen sanieren. Es wird dann 14 Mitarbeiter-Wohnungen geben“, erklärt Geschäftsführer André Hudelmaier.

Die Verwaltung stimmte dem Bauvorhaben bereits zu. Bürgermeisterin Katja Müller erklärt: „Wir stehen als Verwaltung voll hinter diesem Bauvorhaben, denn Fachkräftegewinnung in Verbindung mit Mitarbeiter-Wohnungen ist extrem wichtig. Und der Ortskern von Gmeinweiler wird zusätzlich reaktiviert, da ein bislang nicht mehr genutztes landwirtschaftliches Gebäude nun mit Leben gefüllt wird.“

Der Gemeinderat ist grundsätzlich auch einverstanden mit der Sanierung und dem Umbau beziehungsweise teilweisen Neubau, jedoch konnte das Gremium das Einvernehmen noch nicht erteilen. „Der Gemeinderat wies zu Recht darauf hin, dass der Planer noch einmal einen neuen Vorschlag machen muss, da in diesem Gebiet nur zweigeschossig und nicht dreigeschossig gebaut werden darf. Wir sind hier aber schon in Kontakt mit Architekt und Bauherr, und der Gemeinderat signalisierte, dass der neue Plan dann nicht mehr dem Gremium vorgelegt werden muss“, so Katja Müller. Für den Schwabenpark ist auch wichtig: „Wir wollen kurze Arbeitswege ermöglichen. Und so können unsere Mitarbeiter mit ihren Familien direkt am Arbeitsplatz wohnen, müssen kein Benzin oder Diesel für den Pkw ausgeben und sparen sich auch Zeit“, so André Hudelmaier.

Lob von allen Seiten für den Schwabenpark

Hoch anzurechnen sei in dieser schweren Corona-Zeit diese Entscheidung dem Unternehmen Schwabenpark, ist sich der Gemeinderat einig: Es war eine harte Zeit für das Familienunternehmen der Hudelmaiers. Die Corona-Zeit zehrte nicht nur an den Nerven von Thomas und André Hudelmaier, den beiden Geschäftsführern, sondern auch finanziell war vor allem die lange Lockdown-Phase in den Jahren 2020 und 2021 nicht einfach. Und dennoch wurde keinem Mitarbeiter aufgrund der Corona-Situation gekündigt. Im Gegenteil. Gemeinsam wurde jeden Tag der Freizeitpark mit seinen Fahrgeschäften gewartet, saniert, hergerichtet – immer für den Tag X, an dem es hieß, Gäste dürfen unter folgenden Corona-Hygienemaßnahmen wieder kommen. „Es war oft schwierig, denn wir mussten oft von einem Tag auf den anderen wieder anders entscheiden, da nicht immer klar war, wann wir öffnen dürfen oder wie Gäste kommen dürfen. Mittlerweile sind die 3G-Regeln klar, und auch alle Gäste wissen Bescheid. Ich danke hier unserem kompletten Team, das jeden Tag sich oft auch sehr viel verständlichen Unmut anhören musste in Bezug auf Corona, aber am Ende hat es sich gelohnt. Denn die strahlenden Gesichter, besonders der Kinder, sorgen für sehr viel Motivation“, so Geschäftsführer André Hudelmaier.

Und so konnten im Jahr 2021 zumindest viele Gäste wieder kommen, denn wer genesen, geimpft oder getestet ist, darf in den Schwabenpark kommen, um alleine oder mit Freunden und der Familie Spaß zu haben. Wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, gilt zwar eine Maskenpflicht, „aber daran haben sich alle Gäste gewöhnt“, sagt Thomas Hudelmaier.

Auch die Gäste dürfen sich auf weitere Übernachtungsmöglichkeiten freuen

Die Ideen des Familienunternehmens gehen aber weiter. Stillstand würde Rückschritt für einen Freizeitpark bedeuten, und so sollen im Jahr 2022 zum Beispiel zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten im Schwabendorf angeboten werden. Übrigens auch für Gäste aus der näheren Umgebung ein Geheimtipp, sich morgens das Frühstück bringen zu lassen und dann gemütlich als Erster in den Schwabenpark hineingehen zu können.

Und wer dann im Schwabenpark drin ist, kann nicht nur die neue Achterbahn „Hummel Brummel“ erleben, sondern für Klein und Groß gibt es ein abwechslungsreiches Angebot. „Das Besondere im Schwabenpark ist, dass wir auch viele Möglichkeiten für unsere ganz kleinen Gäste haben und nicht nur Schulkinder oder Jugendliche auf ihre Kosten kommen“, erklärt Thomas Hudelmaier. Dass der Schwabenpark ein Familienunternehmen ist, zeigt sich auch daran, dass vom Weg aus dem Fahrgeschäft ins Restaurant dann die selbst gemachten Spätzle nur darauf warten, verzehrt zu werden. „Bei uns hilft auch jeder überall mit. Das beste Beispiel bin ich, denn als Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing verkaufe ich oft auch Karten am Eingang, bediene im Restaurant unsere Gäste oder bin verantwortlich für einen reibungslosen Ablauf eines Fahrgeschäfts“, sagt Marcel Bender. Unterm Strich bleibt also festzuhalten, dass das Jahr 2021 nicht einfach war für die Familie Hudelmaier und den Schwabenpark, aber die Vorfreude auf 2022 groß ist, dass nach zwei schwierigen Jahren endlich eine komplette Saison stattfinden kann.

Zu wünschen wäre es dem ganze Schwabenpark-Team, denn der Freizeitpark in Kaisersbach feiert 2022 sein 50-jähriges Jubiläum. Und hier sind zahlreiche Überraschungen für die Gäste geplant. „Wir werden noch alles vorstellen, was es im Jubiläumsjahr an Aktionen gibt. Aber wir müssen noch warten, ob wir auch in 2022 wieder öffnen dürfen, und unter welchen Bedingungen. Vorplanen mit vielen Investitionen in diesem Bereich ist aktuell nicht sinnvoll“, so Marcel Bender.

Trotz der zahlreichen Herausforderungen während der Corona-Pandemie schaffen es die Mitarbeiter des Schwabenparks bei Kaisersbach, dass die Gäste mal einen kompletten Tag im Freizeitpark nicht an Sorgen und Ängste denken.

Und für die Mitarbeiter des Schwabenparks wird auch viel gemacht. „Wir wollen sechs neue Mitarbeiter-Wohnungen schaffen und vorhandene Wohnungen sanieren. Es wird dann 14 Mitarbeiter-Wohnungen geben“, erklärt Geschäftsführer André Hudelmaier.

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