Kaisersbach

So soll die neue Achterbahn im Schwaben Park aussehen

Wilde Hilde
Symbolbild. © ZVW/Alexandra Palmizi

Kaisersbach.
Am 4. April hatte der Schwaben Park in die neue Saison starten wollen. Wegen des Coronavirus wurde die Eröffnung des Freizeitparks jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben. Wann es weitergehen kann, ist ungewiss. Gearbeitet wird in Gmeinweiler aber dennoch. Eine neue Achterbahn soll noch in diesem Sommer fertig gestellt werden.

"Hummel Brummel" soll sie heißen, die inzwischen vierte Achterbahn des Parks. Etwa 90 Betonmischer sollen für die Fundamentarbeiten anrücken. Die ersten der 99 Schienenteile sind bereits eingetroffen, teilt der Schwaben Park mit. Bei Schienenschluss soll die Bahn gut 500 Meter lang sein. Die Fahrtdauer wird mit Ein- und Ausstieg auf rund vier Minuten geschätzt, je nachdem, wie schnell die Gondel unterwegs ist. Denn das ist das besondere an der neuen Achterbahn: Mit einem Joystick bestimmen die Fahrgäste selbst, mit welcher Geschwindigkeit sie über den Schwaben Park fliegen. Bis zu 30 km/h sind dabei möglich. Die offenen Gondeln sind unterhalb der Schienen angebracht. Enge Kurven mit Richtungswechseln und seitliches Ausschwenken sollen ein "actiongeladenes Fluggefühl" garantieren.

 

Die teuerste Achterbahn seit Bestehen des Schwaben Parks

Wie für den Schwaben Park üblich, sollen auch schon die ganz Kleinen am Fahrspaß teilnehmen dürfen. Vier Spezial-Kindersitze ermöglichen eine Fahrt schon ab vier Jahren und einer Körpergröße von 1,05 Metern in Begleitung eines Erwachsenen - vorausgesetzt, der TÜV gibt dafür die Freigabe. "Hummel Brummel" entsteht direkt neben der 2019 eröffneten Achterbahn "Wilde Hilde". Die Strecke verläuft vom Eingangsbereich des Schwaben Parks quer über das Gelände, über den Koi-Teich, vorbei am Wasserspielplatz, zur Traktorbahn und wieder zurück.

Schwaben Park
Der Streckenverlauf der neuen Achterbahn. © Schwaben Park

Wie viel Geld genau der Schwaben Park in die neue Achterbahn steckt, darüber schweigt Pressesprecher Marcel Bender. Verraten sei nur: Es ist die teuerste Investition seit Bestehen des Parks. Seinerzeit war die die "Force One" mit einem Investitionsvolumen von über 2 Millionen Euro die teuereste Attraktion.

Gebaut wird "Hummel Brummel" von der Firma Wiegand. Die Firma aus Hessen ist bekannt für ihre Sommerrodelbahnen. Von ihr stammt auch die Bobkartbahn im Schwaben Park. "Hummel Brummel" ist eine Variante des Modells "Wie-Flyer", der in kleinerer Form bereits im Funpark Inselberg in Thüringen steht.