Kernen

Abschiebung trotz Arbeit: Ehrenamtliche sind frustriert

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Bäckerei Bäcker Backen Brezeln Backstube
Symbolbild. © ZVW/Gabriel Habermann
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Im Juni 2019 wurde der Arbeitskreis Asyl mit dem „Großen Ehrenamtspreis“ der Bürgerstiftung Kernen ausgezeichnet. Abschiebungen wie die ihres Schützlings Kelvin frustrieren die engagierten Männer und Frauen. „Bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit werden wir in den Himmel gelobt. Und dann ist alles, was man mitaufgebaut hat, mit einem Streich dahin“, sagt ein Ehrenamtlicher.
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Hermann Schöllkopf, der ehemalige Arbeitgeber des Nigerianers in Waiblingen, fühlt sich hinters Licht geführt. Er hatte seinen Mitarbeiter dazu überredet, seinen Ausweis den Behörden zu übergeben. © privat
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Die Ehrenamtlichen des Arbeitskreises Asyl in Kernen rund um Sprecherin Elisabeth Schober kennen Kelvin A. seit vielen Jahren und haben ihm bei der Integration geholfen – nun sind sie schwer frustriert. © Ralph Steinemann
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Der Kernener Bürgermeister Benedikt Paulowitsch plädiert für eine Stichtagslösung. In einer Mail hat er sich im Dezember an das Innenministerium gewandt, seine frühere Arbeitsstelle. Er wartet noch auf eine Antwort. © Benjamin Büttner
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Sebastian Striebich.

Kernen/Waiblingen.
Mitte Dezember hat der Fall des Nigerianers Kelvin A., der in Kernen lebte und in Waiblingen arbeitete, viele Menschen fassungslos gemacht. Die Polizei tauchte überraschend in der Backstube von Hermann Schöllkopf in Waiblingen auf und nahm dessen langjährigen Angestellten mit – der 40-Jährige sollte abgeschoben werden. Als er in Rommelshausen seine Koffer packen musste, türmte Kelvin A. vor der Polizei. Seither ist der

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