Kernen

Bergweihnacht vom Alpenverein: durch die Weinberge mit Fackeln zum Klettergarten

Bergweihnacht Stetten
Der Alpenverein hofft nach zwei Jahren Pause, auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Menschen im Klettergarten begrüßen zu können. © Dietrich Hub

Zwei Jahre lang musste die Bergweihnacht des Deutschen Alpenvereins (DAV) coronabedingt ausfallen: Am 17. Dezember wird die Bezirksgruppe Remstal die Tradition im Klettergarten in Stetten wieder aufnehmen und „hofft auf viele Besucher und gutes Wetter“. Das teilt der DAV mit. „Erst durch den Ausfall einer solchen Veranstaltung stellt man als Verein fest, dass vieles anders und von ‘Neuem’ organisiert und vorbereitet werden muss.“ Die Nachwirkungen der Corona-Krise habe die Planungen der Bergweihnacht vor Herausforderungen gestellt.

An der Glockenkelter geht es los

Wie in den Jahren davor startet die Fackelwanderung um 17 Uhr für Eltern und Kinder an der Glockenkelter in Stetten. Ab 16.45 Uhr können Fackeln erworben werden. Unter Leitung von Michael Voss von der Familiengruppe wandert die Fackelgruppe durch die Weinberge zum Klettergarten. „Wir weisen darauf hin, dass die Strecke für Kinder geeignet ist, allerdings nicht für Kinderwagen“, so der Alpenverein.

Um 18 Uhr wird es dann weihnachtlich im geschmückten Klettergarten. Dafür sorgen der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde unter Leitung von Hans Brand, und die Trompetenspieler unter Leitung von Nadja und Manfred Bader. Die Kinder von der Familiengruppe haben unter Leitung von Nicole Jürgens schon ihre Gedichte einstudiert. Der Chor „Canto Bad Cannstatt“ präsentiert unter Leitung von Eberhard Kaeser weihnachtliche Lieder.

Pfarrer Dietrich Hub werde seine Worte an die Besucher richten, „was dem DAV mit Blick auf den Ukraine-Krieg und seine Folgen besonders wichtig erscheint“. Nach zwei Jahren Pause gibt es bei der Bergweihnacht also ordentlich Programm. Wie es sonst immer der Fall war, komme auch in diesem Jahr wieder der Nikolaus zu Besuch: Jedes Kind wird mit einem kleinen Päckchen beschenkt. „Wie früher gibt es natürlich wieder Glühwein, Punsch und Hefezopf“, teilt der DAV mit. Ein Lagerfeuer lade darüber hinaus zum Verbleiben im Klettergarten ein.

DAV-Bitte: Keine Anreise mit dem Auto

Die Vorbereitungen für die Bergweihnacht im Stettener Klettergarten beginnen schon einige Tage zuvor: Bereits am Freitag und Samstag sind viele DAV-Mitglieder vor Ort und bauen für das weihnachtliche Event auf, so der DAV. Eine ganz besondere Bitte richtet der Alpenverein an die Besucher der Bergweihnacht: „Wir bitten die Besucher, nicht mit dem Auto zum Klettergarten zu fahren.“ Am besten sei der Anmarsch über das Lange Tal bis zum Waldrand, dann nach links über den Weg durch die Weinberge geeignet.

Zwei Jahre lang musste die Bergweihnacht des Deutschen Alpenvereins (DAV) coronabedingt ausfallen: Am 17. Dezember wird die Bezirksgruppe Remstal die Tradition im Klettergarten in Stetten wieder aufnehmen und „hofft auf viele Besucher und gutes Wetter“. Das teilt der DAV mit. „Erst durch den Ausfall einer solchen Veranstaltung stellt man als Verein fest, dass vieles anders und von ‘Neuem’ organisiert und vorbereitet werden muss.“ Die Nachwirkungen der Corona-Krise habe die Planungen der

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