Kernen

Corona: Kernen eröffnet Schnelltest-Zentrum in der Alten Kelter Rommelshausen

Altenheim
Schnelltest auf das Coronavirus. © ALEXANDRA PALMIZI

Die Corona-Infektionszahlen steigen, die dritte Welle der Pandemie nimmt an Fahrt auf. Mit massenhaften Tests versuchen immer mehr Städte und Gemeinden, dennoch einen halbwegs normalen Alltag mit geöffneten Schulen und Kitas zu ermöglichen. So nimmt die Gemeinde Kernen am 20. März in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz ein kommunales Testzentrum in der Alten Kelter in Rommelshausen in Betrieb.

Eine breite Teststrategie sei ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Pandemie und als Chance für weitere Öffnungsschritte, sagt Bürgermeister Benedikt Paulowitsch. Die Gemeinde Kernen habe in den vergangenen Wochen intensiv an zusätzlichen Testmöglichkeiten gearbeitet, was angesichts knapper Ressourcen, aber auch mangelnder Vorgaben im Hinblick auf Bestellungen, Abrechnungen und Voraussetzungen ein nicht einfaches Unterfangen darstelle.

Online Termine buchen

Das Testzentrum wird in der Alten Kelter in der Kelterstraße im Ortsteil Rommelshausen eingerichtet. Zunächst werden dort samstags von 9 bis 13 Uhr sowie mittwochs von 14 bis 18 Uhr Testungen angeboten. Interessierte müssen Termine im Vorfeld über das Portal des Landkreises  buchen. Die Alte Kelter kann auch Arztpraxen für weitere Testangebote zur Verfügung gestellt werden. Eine Ausweitung der Tests auf weitere Zeiten sei je nach Andrang denkbar.

Benedikt Paulowitsch, als Bürgermeister zugleich Vorsitzender des DRK-Ortsvereins, freut sich über das zusätzliche Angebot: „Unser eigenes Zentrum ist eine wichtige Ergänzung zu den Ärztinnen und Ärzten in und um Kernen. Je mehr Einrichtungen Schnelltests anbieten, desto besser ist deren Effekt zur Pandemieeindämmung. Ich bin sehr stolz auf unsere ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden des DRK, die in engem Schulterschluss mit dem Rathaus diesen Kraftakt meistern.“

Tests in Kitas und Schulen

Seit kurzem bietet die Gemeinde auch ihrer Belegschaft - inklusive der Außenstellen - pro Woche zwei Zeitfenster für freiwillige Tests im Rathaus an, was für den Bürgermeister ein wichtiges Instrument zur Aufrechterhaltung des Betriebs darstellt.

Zusätzlich standen zuletzt vor allem Testmöglichkeiten für Kitas und Schulen im Fokus. Auch hier werden die Angebote in der kommenden Woche ausgeweitet. Ein Waiblinger Apotheker soll allen Erzieherinnen und Erziehern der kommunalen Kitas Vor-Ort-Tests anbieten. Bislang konnten sich diese ausschließlich in Praxen oder Testzentren testen lassen.

Neben dem Kitapersonal werden auch Schülerinnen und Schüler ein Angebot bekommen. „Mit einer weiteren Apotheke konnten wir uns auf die freiwillige Testung aller Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte im Präsenzunterricht ab kommender Woche verständigen. Dieser tolle Einsatz freut uns und wird hoffentlich zu einer Stabilisierung des Unterrichts beitragen,“ so der Bürgermeister.

Einfache Selbsttests möglich

Bei dem angebotenen Schnelltest auf das Coronavirus Sars-CoV-2 handelt es sich um einen "Point of Care"-(PoC)-Antigen-Test, der zur Anwendung durch medizinisches Fachpersonal oder entsprechend geschulte Personen vorgesehen ist. Die Probenahme wird ausschließlich durch einen Abstrich im oberen Nasenbereich oder auch im Nasenvorhof erfolgen. Die Durchführung kann auch in Form eines angeleiteten Selbsttests erfolgen. Voraussetzung ist in jedem Fall die Einverständniserklärung der Eltern. Die Auswertung erfolgt in der Schule. Die komplette Prozedur nimmt nur wenige Minuten Zeit in Anspruch und hat sich beispielsweise im Nachbarland Österreich und zuletzt in Fellbacher und Weinstädter Schulen bewährt.

Lokale Impfaktionen?

Neben dem Aufbau von Teststrukturen macht sich die Gemeinde nach Worten des Bürgermeisters Gedanken über „lokale Impfaktionen“. „Dabei sind wir aber leider von der Verfügbarkeit der Impfstoffe und den Überlegungen von Bund und Ländern abhängig“, sagt Benedikt Paulowitsch. Die Impftruck-Termine in Kernen sind für 26. April (Erstimpfung) und 17. Mai (Zweitimpfung) vorgesehen.

Die Corona-Infektionszahlen steigen, die dritte Welle der Pandemie nimmt an Fahrt auf. Mit massenhaften Tests versuchen immer mehr Städte und Gemeinden, dennoch einen halbwegs normalen Alltag mit geöffneten Schulen und Kitas zu ermöglichen. So nimmt die Gemeinde Kernen am 20. März in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz ein kommunales Testzentrum in der Alten Kelter in Rommelshausen in Betrieb.

Eine breite Teststrategie sei ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Pandemie und als

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