Kernen

Corona-Pandemie: Gesperrte Sportanlagen in Kernen öffnen wieder schrittweise

Bolzplatz Rötepark
Symbolfoto. © ALEXANDRA PALMIZI

Seit 8. März gibt es für Sport Lockerungen: Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf Tagen in Folge unter 50 liegt, ist kontaktarmer Sport im Freien mit bis zu zehn Personen erlaubt. Steigt die -Inzidenz an drei Tagen in Folge wieder über 50, dürfen maximal fünf Personen (Kinder bis 14 werden nicht mitgezählt) aus zwei Haushalten im Freien kontaktarmen Sport treiben, erklärt der Landessportverband Baden-Württemberg. Erlaubt ist auch der Trainings- und Übungsbetrieb im Freien mit einer Gruppe von bis zu 20 Kindern. Umkleiden und Duschen müssen aber geschlossen bleiben.

Sportanlagen in Kernen werden schrittweise geöffnet

Nun gilt in Kernen, „die Anlagen wieder schrittweise zu nutzen.“ Mit den beiden Sportvereinen hat die Verwaltung dazu die Vorgehensweise abgestimmt. „Die Vereine fahren nun abteilungsbezogen mit Sorgfalt den Betrieb hoch. Dabei gelten die Beschränkungen der geltenden Verordnung (derzeit maximal zehn Personen; kein Kontaktsport).“

Das Frühlingswetter in den vergangenen Tagen und Wochen hat zahlreiche Menschen nach draußen gelockt – darunter auch viele Familien mit ihren Kindern auf die Spielplätze und möglicherweise auch Jugendliche auf die Sportanlagen. Der Haken an der Sache – bis zur jüngsten Coronaschutzverordnung war die Nutzung von Sportanlagen nicht erlaubt.

Kommt es häufig vor, dass sich Kinder zum Fußballspielen auf gesperrte Sportplätze begeben? Wie sieht die Lage in Kernen, der einwohnerstärkste Gemeinde im Landkreis, aus? Bereits die Stadt Waiblingen musste im vergangenen Januar reagieren und den Bolzplatz am Rötepark sperren, weil sich etwa 150 Menschen unerlaubterweise dort aufgehalten und gegen das Ansammlungsverbot verstoßen haben.

Gemeinde Kernen: "Wir behandeln Kinder und Jugendliche nicht wie Verbrecher"

Wurden diesbezüglich in Kernen Verstöße verzeichnet? „Solche Verstöße werden von uns nicht gezählt und wir behandeln Kinder und Jugendliche in solchen Fällen bewusst nicht wie Verbrecher“, teilt die Gemeindeverwaltung auf Nachfrage mit. Wenn dem Ordnungsamt etwas auffällt, werde höflich ermahnt und auf die Schließung der Anlage verwiesen, so die Verwaltung.

Bußgelder werden erst bei einer aggressiven Verweigerung verhängt

„Nur bei einer aggressiven Verweigerung würde man auf das Verhängen von Bußgeldern und gegebenenfalls eine Anzeige setzen.“ Doch so weit sei es bislang nicht gekommen.

Weiter heißt es aus dem Kernener Rathaus, dass der Wunsch vieler Menschen nach Bewegung und gemeinsamen Sport enorm gestiegen und angesichts des besseren Wetters auch nachvollziehbar sei.

Seit 8. März gibt es für Sport Lockerungen: Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf Tagen in Folge unter 50 liegt, ist kontaktarmer Sport im Freien mit bis zu zehn Personen erlaubt. Steigt die -Inzidenz an drei Tagen in Folge wieder über 50, dürfen maximal fünf Personen (Kinder bis 14 werden nicht mitgezählt) aus zwei Haushalten im Freien kontaktarmen Sport treiben, erklärt der Landessportverband Baden-Württemberg. Erlaubt ist auch der Trainings- und Übungsbetrieb im Freien mit einer Gruppe

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